
Man könnte versucht sein, anzunehmen, dass meine Seite hier langsam zur Nachrichtenseite verkommt, doch ganz so wird es nicht kommen. Von einer Ausstellungseröffnung und einer Hochzeit abgesehen bin ich zuletzt nicht so recht zum fotografieren gekommen..
Das soll aber nicht Thema sein, denn es hat sich tatsächlich jemand gefunden, der die 110er Pocketfilme wieder auflegt. Zu 6,90 Euro pro Schwarz-Weiß-Film kann man diese nun im Onlineshop der Lomographen vorbestellen. 5000 Filme sind dann alsbald verfügbar, wie es in der Pressemitteilung heißt.

Während zuletzt die fraglos wunderbare X-Pro 1 im Mittelpunkt der Berichterstattung stand, wenn es um die hochwertigen Kameras aus dem Hause Fujifilm ging, kommt nun wieder etwas frisches für die seit etwas über einen Jahr erhältliche X100. Die Japaner bieten fortan die “Wide Conversion Lens WCL-X100″ feil. Mit diesem Weitwinkel-Aufsatz beträgt die Brennweite (dem Kleinbild ensprechend) dann etwa 28,5mm anstatt der etwa 34,5mm ohne diesen.
Wenngleich mir das aus den allerersten Blick – und bislang hat Fuji noch nicht mit Testkameras im Gepäck das Igluzelt in meinem Vordergarten aufgeschlagen, um mich für einen kritischen Review zu begeistern (DAS IST EIN ZAUNPFAHL!) – als großer Gewinn an Blickfeld erscheint, was gewiss auch dem existenten Sucher geschuldet ist, sei doch noch auf die englischsprachige Produktseite verwiesen. Der zweite ZAUMPFAHL brabbelt übrigens etwas von Tele und Sonnenschein.

Am heutigen Abend hat die Leica AG in Berlin gezeigt, was sie in nächster Zukunft an das zahlungskräftige Klientel zu bringen gedenkt, denn die Kameras der M-Serie sind für den “normalen” Fotofreund längst nicht mehr bezahlbar. Neu auf dem Markt ist nun die M Monochrom – eine digitale Messsucherkamera, die nur Schwarz-Weiß-Fotos aufnehmen kann.
„Die Schwarz-Weiß-Fotografie ist so populär, wie nie zuvor. Als besonders Stilmittel hat sie bis heute nichts von ihrer Faszination verloren, auch für die jüngere Fotografen-Generation. Darin bestätigen uns die vielen monochromen Bilder aus unserer M-Community, mit der wir im regen Austausch stehen. Mit der M Monochrom bieten wir nun erstmalig ein Werkzeug, dass es ermöglicht, sich in der digitalen Welt konsequent und authentisch mit der Schwarz-Weiß-Fotografie auseinanderzusetzen. Der echte S/W Sensor der Kamera eröffnet dabei einen enormen technischen Vorteil, der sich in einer unfassbaren Bildqualität auswirkt“, so Jesko von Oeynhausen, Produktmanager für das M-System bei der Leica Camera AG in der Pressemitteilung des Unternehmens über die 18 Millionen-Pixel-Kamera. Im Augenblick bin ich ja noch der Überzeugung, dass – wenn es schon digital sein soll – auch die Nik Software Silver Efex Pro 2
beste Dienste leistet, zumal die Monochrom mit 6800 Euro noch einige hundert Euro mehr kostet als die “normale M9-P”.

Wer über derartige Preise nur müde schmunzeln kann und noch die achte Geldanlage sucht, ist vermutlich sehr gut bedient mit der Leica M9-P »Edition Hermès« -Série Limitée Jean-Louis Dumas, deren Gehäuse vom Automobildesigner Walter de’Silva meiner Ansicht nach ausgesprochen geschmackvoll gestaltet wurde ohne die einer Leica typischen Formsprach zu verleugnen. Das sehr weiche Leider umschmeichelt nicht nur das Gehäuse, auch der mitgelieferte Gurt soll – aus diesem edlen Material gemacht – die Sinne streicheln. Das etwas kostspieligere Set kommt nicht nur in einer gewiss sehenswerten Hermès-Kameratsche, auch die Traumlinsen Leica Summicron-M 1:2/28 mm ASPH., Leica Noctilux-M 1:0,95/50 mm ASPH. sowie ein Leica APO-Summicron-M 1:2/90 mm ASPH sind dabei. Auf 100 Exemplare begrenzt kostet der Spaß 40.000 Euro. Wäre die Lottofee doch nur einmal so richtig gütig …

Da war ich im letzten Sommer beim Anblick des Boston Harbor an der amerikanischen Ostküste etwas rührselig geworden und hatte meiner besseren Hälfte einen Antrag gemacht. Da sie, guter Stimmung, meinem Antrag ausgesprochen wohlwollend statt gegeben hatte, sollte die Hochzeit also im darauf folgenden Jahr stattfinden, in diesem Frühjahr.

Es gab also einiges vorzubereiten, die Behördengänge, Gästeliste, Lokalitäten und last but not least galt es, den Fotografen auszuwählen. Schnell fiel meine Wahl auf meinen Fotohomie Paddy – patrickludolph.de -, der mir umgehend zu verstehen gab, dass er gerne bereit wäre, dies zu tun, aber auch etwas Sorge hätte, weil ich u.a. darauf bestand, dass einige Bilder am Imbißwagen am Ottenser Spritzenplatz entstehen. Mancher würde jetzt “Street” schreien, andere nehmen Senf zur Wurst.

Gestern nun lud Paddy uns ein in sein Studio und stellte uns die Ergebnisse bei Flaschenbier und Dosenprosecco in seiner Lounge in Form eines kleinen Videos vor. Dazu überreichte er uns ein großes, gar mächtiges Fotobuch, welches wir gar nicht mehr aus der Hand legen wollten. Einzelabzüge auf Hahnmühle-Papier und alle Daten auf CD plus das Filmchen auf DVD ergänzten den glänzenden Gesamteindruck. Würden wir wieder heiraten, wir wüssten, wer die Fotos macht. Danke Paddy!

Foto: Pentax
Es ist noch gar nicht solange her, da hat der japanische Kamera-Hersteller Pentax die kleine Systemkamera der Q-Serie auf den Markt gebracht – zu durchaus erwachsenen Preisen. Ich selbst hatte diese Kamera bisher nur im Laden in der Hand und sie ist schon ein kleiner Handschmeichler, machte haptisch einen sehr ordentlichen Eindruck. Interessant wird sie durch die vielen von Pentax angebotenen Linsen und auch durch das MS Optical Sonnetar Q mount 25mm f/1.1 von Herrn Miyazaki, den ich hier im Blog vor einiger Zeit vorgestellt hatte. Für umgerechnet rund 380,00 Euro plus Versand und Einfuhr bietet Bellamy Hunt diese Linsen an.
Die Kameras mit dieser oder jener Linse gibt es hierzulande u.a. bei amazon.de. Ich verlinke mal die Angebote und wenn jemand darüber kauft, bekomme ich etwas Geld für meinen Hoster dieses Blogs wieder rein. Win-Win-Q. Oder so.
Pentax Q Systemkamera (12 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display, Full HD Video, bildstabilisiert) Kit inkl. 47mm Objektiv schwarz
für 427,98 statt 749,00 (Stand 02.05.12)
Pentax Q Systemkamera (12 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display, Full HD Video, bildstabilisiert) Kit inkl. 47mm und 28-83mm Objektiv schwarz
für 599,00 statt 899,00 (Stand 02.05.12)
Hinweisen möchte ich noch auf die flickr-Gruppe “Pentax Q” mit Beispielen. http://www.flickr.com/groups/pentax-q/pool/

Man hatte mich ermutigt, einen Abendspaziergang zu machen und da ich nicht ohne Fotoapparat aus dem Haus gehen mag, packte ich schnell meine Tasche, in welcher neben meiner Mamiya 645 auch die Sony a850 mit dem lichtstarken Sigma 85mm seinen Platz fand.
Bummelnd führte unser Weg nach Oevelgönne an die Elbe und es dauerte nicht lange, bis ich des Ausrufezeichens ansichtig wurde. Wenngleich ich das Bild nicht heller machen wollte, um noch etwas vom Himmel kurz vor dem Sonnenuntergang mitzunehmen, und das Containerschiff noch nicht so weit wie erhofft im Ausschnitt angekommen war, sah ich den Zeitpunkt gekommen, abzudrücken. Ich tat es.

Etwas irreführend könnte der Titel zu diesem Post klingen, doch genau genommen trifft er den Kern der Sache. Darüber, dass es um Shirts geht, wird schnell Einigkeit herrschen, auch wird man einen Konsens finden, wenn es darum geht, dass Kameras auf diesen Hemden abgebildet sind. Doch wie ist das mit dem Glas?

Mein lieber Freund Stephan Sachs, genannt fischimglas, aus dem schönen Erlangen ist nicht nur Fotofuchs, er ist auch Gestalter und da lag es nicht allzu fern, eine wilde Kollektion aufzulegen. Bislang sind drei verschiedene Designs entstanden mit einer Holga, einer Polaroid und einer Rollei TLR.

Und wo gibt es den Spaß? – http://www.spreadshirt.de/user/fischimglas

Portrait ist ja nicht unbedingt das, was ich routiniert fotografiere und so entstand dieses Foto auch mehr aus einer Spielerei heraus, denn ich musste den gebraucht erstandenen Batteriegriff an meiner Sony a850 ausprobieren und mein Trauzeuge schnitt eine Grimasse nach der anderen. Ich danke ihm also nicht nur dafür, dass er am Tage meiner Hochzeit die Ringe in der Tasche hatte, ich danke ihm auch, weil er mir erlaubt hat, dieses Foto zu veröffentlichen.

Vor einigen Wochen hatte ich an dieser Stelle mein Projekt vorgestellt und nach einigem Warten durfte ich gestern das fertige Rad bei Tool Bikes in Hamburg-Altona abholen. Ich hatte ja einst mein verbogenes Alurennrad zu Hauke gebracht und wollte soviele Teile als möglich übernehmen, doch seit Anfang der 1980er Jahre hat sich im Fahrradbau dann doch so einiges verändert, besonders bei den Maßen, dass ich am Ende fast ein komplett neues Rad mit altem DURA ACE Schaltwerk, dem vorhandenen Vorbau sowie den nicht ganz so alten Laufräder und Naben abholen konnte.
Wenn schon soviele Neuteile ans Rad mussten, dann sollte es auch schon schwer in Richtung eines Traumrades gehen und so orderte ich einen hellblauen Stahlrahmen, von Kurierfahrern erprobte Reifen in Orange sowie weiße Züge und dunkelbraunes Leder für Lenkerband und Sattel. Was für einige von Haukes Kunden sehr ungewöhnlich oder gar furchbar aussah, bringt mich näher an den Traumwagen, den ich eigentlich nie hatte, aber irgendwie optisch mehr als reizvoll finde: den Ford GT Gulf. Erste Tests haben aber ergeben, dass ich weder so elegant noch so schnell daher komme.

Ich bin der festen Überzeugung, dass knappe Vertriebswege hierzulande und mehr noch der Name der Kameratasche einer angemessen weiten Verbreitung im Wege standen, denn diese vom Hersteller Incase scheint die Richtige zu sein … sowas sage ich kurz vor der eigenen Eheschließung gewiss nicht zu leichtfertig, aber wenn eine Mittelformat, eine Kleinbildmessucher und die handliche Digitale plus reichlich drumherum und iPad hineinpassen und der kompakte Gesamteindruck bleibt, dann bin ich sehr zufrieden. Dass die Qualität überzeugt und Tragekomfort trotz vergleichsweiser großer Last doch noch sehr angenehm per pedes und auf dem Fahrrad ist, sei ergänzt.

Im letzten Jahr schon hatte ich vor, die Ari etwas genauer unter die Lupe zu nehmen, doch mein Einkaufserlebnis bei B&H in New York war so dermaßen ernüchternd – man war zu faul, mir eine Tasche aus dem Lager zu holen, damit ich sie ansehen kann -, dass ich zunächst ein kleineres Black Label Bag gekauft hatte. Nun hatte mein Kumpel Paddy kürzlich eine andere Tasche von Incase zum Test da und wies auf die Photoqueen hin, die diese in Deutschland verkauft. Eine kurze Rückfrage bei den Fotohomies im Netz nach ihrer Erfahrung mit der Ari und schon bestellte ich.
Ach ja! Aus den Kommentaren jener, die an der Tasche interessiert sind, wähle ich per Los eine/n aus, der/die einen 10E-Gutschein der Photoqueen bekommt.