
In diesen Tiefen des Raums fand ich vor einiger Zeit meine alte Nikon Coolpix 5600 (5.1 Megapixel, effektiv; 3x optischer Zoom) wieder und steckte sie neben der Golden Half einfach mal ein. Schon auf dem Weg zum S-Bahnhof sah ich das erste Motiv: obiger Mercedes Strich8 mit etwas extravaganten Felgen. Ich empfand es ja als sehr dick aufgetragen, aber mit der Zeit … Was meint ihr?

Die zweite Aufnahme gelang mir Sekunden nach einem Gewitter in der heimischen Hood. Wenn die alte Coolpix, die ich schon iny Tokyo mit hatte, auch langsam dazu neigt, einen auf Fisheye machen zu wollen (Verzerrung ohne Weitwinkel!) – das Licht in diesem Augenblick hat sie ganz brauchbar einfangen können. Danke, Spatzl!

Sie war eine der Hauptpersonen auf der Reise durch das schöne Frankenland: meine Kodak Brownie Reflex 20 mit dem auf eine 620er Spule umgespulten Ilford Delta 100 PRO. Es sollten die ersten Fotos mit meiner neusten TLR-Errungenschaft werden. Leider ist die Ausbeute nicht ganz so umfangreich, wie erhofft, was allerdings auch daran liegt, dass ich für den gesamten Urlaub nur 12 Bilder hatte. In Ermangelung weiterer 620er Spulen konnte ich nur einen Film mitnehmen.
Wie ihr seht, ist es auch hier eine Aufnahme vom Reichsparteitagsgelände, welches ich ausgewählt habe, da ich die Stimmung schon fast ein wenig zu authentisch empfinde, gar etwas gruselig zeitgenössisch. Ähnlich verhält es sich mir dem zweiten Bild aus Nürnberg und der Aufnahme aus Rothenburg – da stören nur die Autos.

Foto: Panasonic Deutschland
Immer mal wieder hole ich meine nunmehr doch sehr betagte Lumix DMC-FZ2 mit 2 Megapixeln heraus und erfreue mich an der Leica-Optik, wenn da nicht der kaum noch zeitgemäße Chip wäre. Es ist seit dem Kauf meiner Kamera, wo 256 MB-SD-Karten noch ein kleines Vermögen kosteten, einiges an Zeit in die Welt gegangen und nun kündigt Panasonic die FZ-32 an. Im Pressetext der Japaner klingt die Evolution euphorisch so:
Das lichtstarke 18x-27mm-Weitwinkelzoom Leica DC Vario-Elmarit 2,8-4,4 / 27-486 mm kann jetzt seine optischen Qualitäten mit 12 Megapixel Auflösung ausspielen. HD-Videos mit 1.280 x 720 p können jetzt im AVCHD Lite-Format aufgezeichnet werden und benötigen so nur noch die Hälfte des Speicherplatzes. Spontaner Aufnahmestart ist dank extra Video-Taste jederzeit möglich. Die intelligente Automatik (u.a. Gesichts-, Motiv- und Bewegungserkennung) sorgt dabei für gelungene Bilder und Videos. Dank Venus Engine HD und optimierter Elektronik sorgen der neue Bildstabilisator Power-OIS mit verdoppelter Effektivität und ein neues Hochgeschwindigkeits-Autofokus-System für noch mehr Sicherheit und Komfort. Die HD-Videos lassen sich mit den neuesten VIERA Flachbild-TVs schnell und unkompliziert direkt von der Speicherkarte oder aus der mit einem optionalen Mini-HDMI-Kabel angeschlossenen Kamera präsentieren. Die manuellen Einstellmöglichkeiten und Bedienungselemente für ambitioniertere Fotografen wurden ebenfalls optimiert. Auf dem weitwinkligen 6,9 cm / 2,7“-LCD-Monitor hat der Fotograf Kamera und Motiv immer sicher unter Kontrolle. Die Ausdauer einer Akkuladung wurde auf rund 470 Aufnahmen gesteigert.

Wem die oben vorgestellte Kamera etwas zu bullig ist, für ein Gerät, dass keine DSLR ist, der oder die wird durch drei weitere Neuheiten möglicherweise angesprochen, denn die LUMIX DMC-ZX1 (12 Megapixel Auflösung, 8x Leica DC Vario-Elmar 3,3-5,9 / 25-200 mm-Superweitwinkel-Zoom), LUMIX DMC-FX60 (12 Megapixel Auflösung und Leica DC Vario-Elmarit 2,8-5,9/25-125 mm-Superweitwinkel-Zoom) und die LUMIX DMC-FP8 (12 Megapixel Auflösung, internem Leica DC Vario-Elmar 3,3-5,9/28-128mm-Weitwinkelzoom) kommen nicht nur in knalligen Farben sondern auch in kompakten Abmessungen daher – letztgenanntes Gerät lässt sich in die Kategorie Hemdtasche einordnen. Preise sind für alle vier Kameras noch nicht bekannt.

Die Tour meiner kleinen Winkekatze ist dem aufmerksamen Rezipienten gewiss nicht entgangen. Natürlich war die Maneki Neko auch mit ins schöne Frankenland gereist, wurde in Rothenburg im Burggarten aufgenommen, in Würzburg an der Residenz und eben auch in Nürnberg. An einem Ort an welchem in den 1930er Jahren sehr viele Nationalsozialisten zusammen gekommen waren, wurde der Arm naturgemäß oft gehoben, allerdings nicht, um Geld oder Kundschaft hereinzuwinken.
Das obige Foto musste irgendwie gemacht werden – Historiker sind manchmal so! – aber es sollte auch klar werden, wo man steht, daher die unbeholfene Montage eines “Spuckies” auf die Stufen des Bauwerks.

Nun ist also auch Nürnberg an der Reihe, die letzte Station auf meiner kurzen Reise durch das schöne Frankenland – als Großstädter aus Hamburg schockierten mich alleine die Entfernungen von Rothenburg aus – nach Nürnberg sind es immerhin 70 km. Da ist der Hanseat schon fast an der See. Das erste Foto der heutigen Reihe zeigt die Haupttribüne mit Podium des Reichsparteitagsgeländes in einer fast unheimlichen Stimmung, die (ohne viel Veränderungen am Rechner!) schon etwas die grauselige, fast morbide Stimmung um dieses monumentale Bauwerk besonders gut herausstellt.

Die zweite Aufnahme ist wie die erste mit meiner Nikon D40 DSLR aufgenommen, diesmal allerdings hatte ich vergessen, die Einstellung, die ich zuvor für die Nutzung des Lensbaby Muse benutzt hatte, wieder herauszunehmen und bei der starken Sonneneinstrahlung war die Kontrolle der Bilder auf dem Display auch schwierig – es wurde also mit einer sehr kurzen Verschlusszeit gearbeitet.

Der Weg führte uns von Homebase Rothemburg über Landstraßen in das schöne Unterfranken, vorbei an der Grenzsäule zwischen Ansbach und der alten Herzogbischofsstadt. Anfangs empfing die nostalgische Reisegruppe eher unfreundliches Wetter, doch das sollte aufklaren und gar gut werden. Obige Aufnahme entstand im Garten der Residenz praktisch im Vorbeigehen, da 3/4 unserer Gruppe eigentlich kein Interesse an der Fotografie hatte, aber ortskundig weiterbummelte. Schuss und weiter!

Mehr Zeit blieb bei der Aufnahme dieser Laterne an der Mauer der Burg, welche über der Stadt tront. Mithilfe der Plastik-Muse von Lensbaby wurden hier die Randunschärfen und der versetzte Schärfepunkt erzeugt. Ein weiteres halbes Dutzend Bilder aus Würzburg: im Franken-Album auf flickr.

Zum Auftakt eines dreiteiligen Zyklus kommen wir heute in der kleinen Fotorunde nach Rothenburg ob der Tauber, der früheren großen Reichsstadt mit zig Käthe-Wohlfahrt-Läden, ganzjähiger Weihnacht, etwa zwei Tankstellen und der Gewissheit, dass vor eigentlich allen in Reiseführern genannten Sehenswürdigkeiten eine Schar derer, die sie gelesen haben, die Sicht verstellt.

Dann und wann ergaben sich dann aber doch Chancen auf ein Foto ohne die possierlichen Betrachter, die hielten sich zum Glück oftmals an die Kette von Andenkenläden. Leider war das Wetter nicht immer besonders fotogen, aber wie das obere Bild zeigt, brachten auch dunkle Wolken über dem Taubertal Stimmung – weitere Bilder aus Rothenburg finden sich im Franken-Album auf flickr.

Na, eigentlich sind wir (ich, die beste aller Hälften und die Winkekatze) auf der Anschlussstelle Hamburg-Othmarschen schon wieder runter von der Road, dem Highway, dem Asphaltband, der Bühne von rasenden Vertreter**cken und einem halben Dutzend Staus zwischen Rothenburg ob der Tauber und Hamburg. Der Urlaub ist beendet, es steht viel Arbeit für den schnöden Mannon an und es bleibt erstmal wenig Zeit für die Bearbeitung der Fotos aus Rothenburg, Würzburg und Nürnberg – die aber wird gewiss genutzt!
Dieses Bild hat noch mein Mobiltelefon auf dem Heimweg geschossen, im Gepäck hatte ich Nikon D40 und Kodak Brownie Reflex 20. Uah! Das wird aufregend! Bis dahin! Servus und Adé!

Verstohlen blickt die Winkekatze zur Seite – ich hatte das ja schon immer angenommen. Diesmal führte sie die Reise an die Hamburger Binnenalster, im Hintergrund rote Dächer, eine Fontäne, eine Brücke und so Leute.
Sie hat in ihrer Plattenkiste herumgewühlt und fand irgendwo zwischen den Pogues, Jim Brannigan und Gaisen March The Cherry Coke$‘ Bullet For Vapid Beer – natürlich ist das wieder etwas aus dem Untergrund Japans, aber zuletzt hatten wir mindestens zwei Stücke, die man sich auch auf NDR 2 wünschen könnte. Laaangweilig!

Aller Anfang ist schwer! Heute ist sie also angekommen: die Lensbaby Muse mit Plastiklinse – als alter Holganaut kommt bei solchen Dingen nichts anderes an die DSLR! Gleich nach dem Auspacken des amazon-Pakets wurde die Crumpler gepackt, das Lensbaby per Magnet mit einer 8er Blendenscheibe bestückt sowie die Nikon D40 auf M und nicht A gestellt, schließlich behauptete die Kamera in dem Modus, es wäre kein Objektiv angebaut. Ärgerlich!
Die Handhabung ist an sich logisch, aber nicht ganz so einfach, wie der LB-Homie in diesem “Lehrvideo” erklärt. Schnell wähnt man mit dem gefühlvollen Gedrücke die Schärfe erreicht, dann drückt man auf dem Auslöser, verreisst ein bisschen und dann ist es nur noch relativ scharf. In den nächsten Tagen steht also Training an.