Am Burchardkai mit Handgepäck

Hinter dem Zaun

Fast jeder, der den Hamburger Elbtunnel in Richtung Süden schon einmal durchfahren hat, kennt den Blick zu seiner/ihren Rechten in den Waltershofer Hafen. Im Duo haben der Herr Metapartikel und meine Wenigkeit uns trotz unfreundlichen Wetters auf den Weg dorthin gemacht, um einerseits freilich das naheliegende Hafenbecken abzulichten, aber auch nach anderen Perspektiven zu suchen. Meine Hafenbilder haben mir in der ersten Schau nicht so gut gefallen, daher gibt es anderes zu sehen.

Brückenlaterne

Dieser kleine Ausflug sollte eigentlich auch als Test für die Reduktion der Ausrüstung auf meiner Seite dienen. Ich hatte die Sony NEX-3 mit dem Takumar 3.5/35mm und dem Pentacon 2.8/135mm nebst Novoflex-Adapter eingepackt (Gruppenbild), dazu gesellte sich als Weitwinkel meine Sigma DP1s. Beiden Kameras wurde eine Manfrotto Platte beigegeben, damit ich auf meinem kleinen Alustativ mit Kugelkopf schnell wechseln konnte. Diese ganze Ausrüstung passte handlich in meine Muffin Top 5500 von Crumpler und gerade die Kombination aus NEX und Tele sah auch noch lustig aus.

Nasser Asphalt

Oft habe ich die Sigma an diesem Abend nicht zum Einsatz gebracht, aber während ich die Sony NEX erst noch besser kennenlernen muss, die MF-Funktion bei Dunkelheit ob des dann sehr verrauschtem Display (bei x7-Vergrößerung) ein wenig mehr Aufmerksamkeit erfordert, als ich aufzubringen bereit war, muss oder kann ich für mich festhalten, dass sie Sigma trotz des viel geringeren Funktionsumfanges nicht der Refinanzierung der NEX anheim fallen wird – wir kennen uns zu gut und kommen gut miteinander aus, wie die S/W-Bilder wieder mal vermuten lässt.

Lindwurm des Lichts Fire Der Weg

Memolio Mini-Fotoalbum

memolio

Früher hatte man immer noch die Fototüte, die man in die Fototütenschublade stopfen konnte, heute kann man sich die Fotos vielleicht auf Rechner, Schlauphone oder meinetwegen auch Tablet ansehen. Selbst ich, der noch viel analog fotografiert, scannt die Negative. Papierabzüge sind selten und das ist dann und wann doch sehr schade.

Dieses kleine Unbehagen führte mich vor einigen Monaten zu memolia.com und ich hatte seinerzeit schon mal mit dem auf den ersten Blick ansprechenden Editor herumgespielt. Nach dem Sommerurlaub an der Seine wollte ich den Anbieter mal austesten und lud 24 Bilder hoch, die im Editor arrangiert werden mussten, wobei ich einmal die Eiffelturm-Spitze mit der Niete gelocht habe und der Bereich konstruktionsbedingt ohnehin verdeckt ist. Ein klares Manko, wie auch der sehr überschaubare Einfluss auf das Aussehen des ersten und letzten Blatts. Das ist der Profi-Version offenbar vorbehalten, was ich bei Kosten von 15 Euro nicht verstehen konnte.

Während ich das Format in Größe etwa des iPhones sehr mag, ebenso die seidenmatte Ausführung, war ich von der Papierqualität etwas enttäuscht, die lange Lieferzeit von 10 Werktagen war mir zu lang, doch so schlecht, wie man meinen könnte, fällt das Gesamturteil nicht aus – wirklich ärgerlich ist die Beschränkung der Gestaltung, auf das Prinzip eines Fächers lässt man sich ja vorsätzlich ein.

Tagsüber im Museum

Beach Car Owner

Dass der Hamburger Senat beim Sparpaket weniger an die Prestigeobjekte herangeht, sondern unter anderem an das Altonaer Museum ist vielleicht des Desinteresses und der Ahnungslosigkeit geschuldet, aber man gibt die Hoffnung ja nicht aus, dass das 1863 im damals noch dänischen Altona gegründete Haus nicht geschlossen wird.

Najade

Darauf leider nicht vertrauend, habe ich mich also aufgemacht, um das bedrohte Haus abzulichten – einerseits um dem bundesweit diskutierten “Fall” ein Gesicht zu geben und andererseits, um es vielleicht der Nachwelt zumindest als Bild zu erhalten. Es möge nicht soweit kommen, aber bevor es zu spät ist, sei es bis Jahresende – dann soll das Haus (Stand jetzt) geschlossen werden – oder nach Aufschub, soviel auf Film und Festplatten gebannt sein. Knipst mit!

Helgoländer Hummerhütte Kopfloser Einblicke Licht und Forken

Welcome on Blackbird Castle

One Door Open

Gerade noch Feuer und Flamme für die Sony NEX, vom zoomyboy dafür via twitter zum Freak gestempelt und dann gleich wieder ran an den Scanner, um den letzten verschossenen Film zu digitalisieren. Da habe ich doch auf der Suche nach der absoluten Härte den sehr, sehr orthochromatischen Rollei Kreativfilm Blackbird eingelegt und fing schon das Jammern an, ob des Hungers nach Schwarz, wie er hier besonders krass auftrat.

Chipped Paint

Wie lange hatte ich in diesem Sommer nach der Kombination für Film Noir gesucht, hatte panchromatische efkes um zwei Stufen gepusht und dann haut der schwarze Vogel von Rollei derart rein, dass ich mir gewünscht hätte anders fotografiert zu haben. Es gilt nun – nach dem Selbstversuch – abzuwarten, wie sich andere Fotofreunde und Innen mit dem Rollei schlagen und welche Erfahrungen dabei zusammen kommen. Ich mache solange erstmal weiter in Retro …

Chilehaus A

Die Härte am NEXten Fluss

Auskuckkorb

Ja, ja, schon wieder hat das böse, böse Männchen auf der Schulter das vernünftige mit Bonbons und Seifenopern ruhig gestellt und sich durchgesetzt: mit der Sony NEX-3 zieht die nächste Kamera in die nunmehr recht enge Vitrine ein, doch nicht alleine, um verdammt gut auszusehen, sondern, um benutzt zu werden. Der kaufwütige Betreiber dieses Blogs hat sie zusammen mit dem 18-55mm-Kit-Objektiv erstanden und behauptet vor sich selbst, dass sie nunmehr als digitale Allzweckwaffe dienen soll, wenn die Vollformat-Alpha mit dem weiterhin bestechend großartigem Zeiss etwas “overdressed” wirken sollte. Sobald der Sony-Adapter LA-EA1 beschafft ist, soll die NEX zudem Back-Up für die Große sein – der Vernunftengel hatte abgelenkt seine Zustimmung gegeben.

Löscharbeiten

Eine schmollende Sigma DP1s machte zwar nur widerwillig Platz in der Umhängetasche für die Sony, aber bald war der Weg frei für die ersten Schritte des Neuzugangs auf einem dem Autoren so wichtigen Feld: der nächtlichen Heimwegknipserei. Schnell musste festgestellt werden, dass die neue Kombi aus NEX und Zoom-Objektiv etwas zu schwer geworden ist für das billige Schraubstativ aus Shenzhen, doch mit Beschwichtigung und Gewalt wollten einige Aufnahmen gelingen – nachdem man der Kamera die gewünschte ISO-Zahl aufgezwungen hatte.

In den nächsten Tagen und Wochen werde ich meine Eindrücke und Erfahrungen mit der NEX-3 mal etwas gewissenhafter notieren und dann – auch auf vielfachen Wunsch – einen etwas eingehenderen Bericht zu diesem bereits jetzt recht vielversprechendem Gerät vorlegen. Zwischenzeitlich warte ich weiter aufgeregt auf mein 2.8/16mm Zenitar … eine andere Geschichte.

Zwei Lampen

Big Fat 88

Angler

Sie hat einen kleinen ausgepolsterten Alukoffer in dem sie wohnt, meine Kiev 88 – in den 1980er Jahren MADE IN USSR – und in diesem Koffer ist es auch nicht ungemütlich, doch hat sie sich der Stubenhockerei hingeben müssen, weil ihr Herr und Besitzer viel zu lange mit anderen, handlicheren Kameras unterwegs war.

Concierge

Ein schöner Frühherbsttag und gute Laune sollten also herhalten, um den Film, der mit unterem Bild einst begonnen war, endlich vollzumachen. Die kleine lustige Reisegruppe aus Kiev 88, ihrem stolzen Besitzer und der besten Hälfte machten sich also auf den Weg durch das schöne Altona, man reckte die Faust zum Kampfe zur Rettung des Altonaer Museums und schlenderte in Richtung Elbe. Auf dem Altonaer Balkon angekommen, musste noch ein Gegenlichtfoto her, sah der Herr mit Kopfhörern auf der Bank doch zu possierlich aus und dann spulte uns eine Welle der Euphorie auch auf die nächste Fähre in Richtung Innenstadt – da waren nur noch zwei Bilder übrig …

Schippernd White Kaiserhof

Interaktion und Dank

Wege ins Licht

Dieses Web 2.0 ist für mich immer wieder eine kleine Überraschung, wenngleich ich gerade mit der Veröffentlichung einiger Fotos sowohl auf flickr als auch hier im Blog gewiss auch eine Reaktion der kleinen Betrachterschar provozieren möchte. Ich freue mich dann über die Kommentare zu meinen Fotos, die über “great shot” und HTML-Codes für Awards hinausgehen, sehr.

Obiges Foto hatte ich vor einigen Tagen auf dem Heimweg von der Arbeit geschossen und hatte auch nur einen Versuch, denn gleich im Anschluss gingen die Lichter aus. Ich zerrte am Computer noch etwas am Bild, da ich aufgrund meines Klemmstativs nur eine recht tiefe Aufnahmeposition gefunden hatte und ohne Sucher, den die Sigma DP1s nicht hat, bei hellster Sonne und bei Dunkelheit immer so meine kleinen Probleme habe … nun ja, ich wollte dieses Bild also herzeigen, weil es mir dann doch recht gut gefiel und war dann doch überwältigt von der Resonanz. Ich habe leider nicht immer die Zeit, auf jeden Kommentar einzugehen, aber ich wollte mal Danke sagen! Danke!

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