Vivian Maier in Hamburg

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Freunde und Freundinnen der Streetfotografie in und um Hamburg sollten den Weg in die Galerie Hilaneh von Kories an der Stresemannstraße (Bahrenfeld) finden, wo wunderschöne Aufnahmen der Nanny Vivian Maier aus der Mitte des 20. Jahrhunderts gezeigt werden. Der Eintritt in die Galerie ist kostenlos, die gerahmten Abzüge kommen mit 1.200 Euro etwas teurer.

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Doch auch all jene, die das Geld gerne sparen möchte oder müssen, werden den sehr kurzweiligen Besuch sehr schätzen, haben die Bilder doch eine Kraft, hatte die Fotografin doch einen Blick für Typen und Situationen. Einen sehr schönen Überblick über ihre Arbeit bietet der Blog, den John Maloof – der Wiederentdecker ihrer Negative – betreibt, auch einestages hat davon berichtet. Im Anschluss an den Besuch haben der geschätzte Luther2k und ich einen angemessenen Espresso bei Andronaco im Beerenweg genommen. So lässt es sich aushalten.

Frappant – Der Kurzfilm

Es ist soweit: das Frappant in Altona ist abgeriegelt und wird abgerissen. Es wir vielleicht keine städtebauliche Zier, aber immerhin hatte es etwas an sich, was aus der glatten Uniformität ausbrach, dass alle Stadtzentren dieser Republik immer gleicher macht, aber das hatten wir ja schon. Kurz bevor die Tore zufielen war ich nochmal mit meiner sehr einfachen Videokamera, einem Stativ und wenig Geduld drin im Frappant.

Scheu

Von den filmschneiderischen Aktivitäten angefixt, tauchte ich noch einmal ins Archiv auf der Festplatte und grub aus einige Bilderlein, die nach schneller aber nicht liebloser Bearbeitung den Weg in meinen crazy Stream gefunden haben. Die 2010er sind verdammt …

Laterne Ein Rehlein fein

Reisewege

Reisewege I

Es ist mir derzeit nicht vergönnt, dem Fernweh nachzugeben, doch führten mich meine Wege in den letzten Tagen an Wege, an Punkte, die die große weite Welt verheißen. Am Hamburger Flughafen war ich als Kavalier, der bringt und abholt, die Autobahn kreuzte ich per pedes auf dem Heimweg von einer kleinen zwanglosen Soirée und der Hauptbahnhof liegt auf dem Weg zur Arbeit.

Angedockt

Als ständiger Begleiter – und vortreffliche Reisekamera – stets dabei: die Sigma DP1s, zu der sich dank der Weitsicht des Weihnachtsmannes ein Gorillapod-Stativ gesellte. Es fand sich doch immer ein Geländer oder ähnliches, wo man die Kamera für die längeren Belichtungszeiten angemessen befestigen konnte, wenngleich am Flughafen recht tückisch durch eine Scheibe durchgeknipst werden muss. Es gelang nachdem der richtige Winkel gefunden und die Tücken des Live Views überwunden.

Reisewege II

Was wirklich Klicks bringt …

Treue Begleiter

Man muss an die primitivsten Instinkte des Menschen appellieren und damit ist nicht nur Akt gemeint, man muss die Neugier befriedigen. Gestern abend habe ich in einem dreckig schnellen Versuchsaufbau meine kleinen Trabanten, meine aktuell täglichen Begleiter in Szene gesetzt und schließlich in “What’s in my bag” oder so gepostet. Zack und Zugriffe! Es kann doch alles so einfach sein.

Parcours tristesse II

Sitzmöbelunzucht

Ein Hindernis ist auch nicht die Filmentwicklung geworden, doch dazu später. Ausgerufen war ein “Analogschwenk”, ausgewählt war von allen Protagonisten eine Mittelformatkamera und alle setzten sie auf Ilford-Material. So zogen sie jenseits des Sightseeings wachen Auges durch die Gegend, wie schon im vorherigen Post skizziert.

Don Develop

Dieses Mal für den Autoren dieser Zeilen neu, war aber der Ansatz, die Filme selbst zu entwickeln und das sollte geschehen unter der gleichermaßen fachkundigen wie auch unaufgeregten Anleitung von Patrick, der auf zweitem Bild zu sehen ist. Meine FP4+ fanden mit seinen Filmen Platz in der großen Entwicklerdose und mussten dann von auch von mir acht Minuten lang in Bewegung gehalten werden. Nach Stoppen, Fixieren und Spülen hingen die Streifen dann im Badezimmer und trockneten träge. Am nächsten Tage konnte ich sie dann aber abholen und scannte wild entschlossen.

Drahtkalesche Altes Fett Palasttor

Parcours tristesse I

Hauptsache Porsche

Es waren keine Hindernisse im klassischen Sinne, die die kleine Mittelformatfotoequipe auf dem Weg durch den Norden Altonas, Langenfelde, Bahrenfeld und Stellingen zu überwinden hatten, doch die Gefahr über wahre Perlen zu stolpern war gegeben. Schon für obige Szene war für den Autoren dieser Zeilen der Ausflug lohnend und die analogen Bilder sind noch nicht einmal getrocknet: man muss keinen Palast haben – wenngleich die Löwen vor dem Eingang dies freilich erwarten lassen, um einen Porsche in der Einfahrt stehen zu haben.

Moosschuhe

Das zweite Bild zeigt ein Paar Turnschuhe, die schon sehr lange in einem Baum am Bahnhof Diebsteich baumeln müssen – die Sony NEX-3 wurde mit dem Pentacon 2.8/135 bestückt, das im letzten Moment noch den Weg in die Fototasche gefunden hatte. Das dritte Foto im Bunde stellt meine Mitwanderer P und K vor und wir alle sind gespannt auf Teil II – die Vorstellung der Mittelformatbilder.

Das Model und der Knipser

Sony NEX 3 – Henkel am Glas

Glas am Henkel

Nach zwei Posts zur kleinen Sony NEX 3 hatte ich einen dritten dazu in Aussicht gestellt und er soll tatsächlich bald folgen, zumal ich in den letzten Wochen und Monaten etwas mehr Gelegenheit hatte, die Kompakte auszutesten. Ein Teil der Betrachtung wird die Adaption von Sony- und Minolta-Objektiven sein. Testweise konnte ich den Adapter schon einige Minuten mit dem Vario-Sonnar 2.8/24-70mm ausprobieren, aber das reicht noch nicht zum Urteil. Unten nun ein nachgereichter Schnellschuss bei Blende 2.8 und ISO 800.

Turm in der Brandung

Ein anderes Einsatzgebiet der letzten Wochen war der Einsatz am Nodal Ninja bei der Aufnahme von Panoramen, auch 360ern in geschlossenen Räumen. Das Spiel mit dem Cokin-Graufilter soll ein weiterer Punkt auf der kleinen Testagenda sein.

Drei Euro, originalverpackt – unboxing

Drei Euro OVP

Ich wollte mir ja keine neue Kamera mehr kaufen, so hieß der Schwur, und auch wenn er nur bis zum 31.12.2010 Gültigkeit hatte, war ich doch recht stolz, dass ich nicht gleich in der ersten Woche des neuen Jahres losgezogen bin, um mir eine neue Kamera anzuschaffen. Heute jedoch führte mich mein Weg in meinen liebsten Trödelladen, um routinemäßig in die Fotoecke zu gucken, doch nach meiner Image II von Polaroid vor einigen Monaten wollte sich da auf den ersten Blick nichts anfinden. Schon fast im Begriff, abzuziehen, sah ich zwei sehr puristische Schachteln und – siehe da! – es waren Kleinbildkameras billigster Machart.

Billigster Machart sind die meisten Kameras, die die Lomographische Gesellschaft auf den Markt wirft auch, nur verlangen die horrende Summen für diese Knipsen, was man allerdings zum Beispiel beim Kauf einer Holga mit einem Blick in die Bucht umgehen kann.

Ich musste irgendwie geahnt haben, dass ich die “PC-606″ finden sollte, hatte ich wenige Minuten zuvor bei Feinkost Albrecht einen Doppelpack Kodak VR 400 gekauft. Nun wird das Ensemble ins Auto wandern – als Immer-dabei (wenn ich mal Auto fahre), denn Lomographie ist, was man selbst daraus macht und nicht das Label.

Retro Harbor

Holzhütten

Aktuell bin ich ja sehr mit Panoramen verschiedenster Spielarten beschäftigt, aber das sind eher Bilder zum Endecken und seltener zum Erfassen. Da rückt der zweite Punkt der aktuellen Fotofreunde-Beschäftigung ins Rampenlicht: Lightroom und die im Netz feilgebotenen Presets.

Verschlag

Vermutlich bediene ich dieses Tool noch etwas unbeholfen, habe die Bilder noch nicht verschlagwortet und finde die Archivierung daher kaum besser als mein früheres System nach Kamera und Datum, aber wir üben ja noch. Fein finde ich die schnelle Möglichkeit, Bilder zu bearbeiten. Für diesen Fall habe ich mir ein Preset “Retro” aus dem Netz gezogen und dann noch etwas mehr Schwarz dazugemischt und hier und da gedreht. Passabel für den kleinen Aufwand, wie ich finde.

Heb an! Parade

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