Jul 22, 2011 0
Taschenfilm
In der Geschichte der Produktvorstellung hat es wohl noch nie einen derart miesen Film gegeben, aber das Produkt ist super und das wird in der nächsten Zeit auch etwas anschaulicher gezeigt werden können. Echt.
Jul 22, 2011 0
In der Geschichte der Produktvorstellung hat es wohl noch nie einen derart miesen Film gegeben, aber das Produkt ist super und das wird in der nächsten Zeit auch etwas anschaulicher gezeigt werden können. Echt.
Jul 12, 2011 13

Was haben sich die Experten und solche, die meinen, Experten zu sein, schon in den letzten Wochen und Monaten zur Fujifilm Finepix X100 öffentlich geäußert. Einige beklagten, die knapp 1000 Euro teure Kamera sie sei ein schwacher Abklatsch einer Leica M9 – für die man allerdings das sieben- bis achtfache würde anlegen müsste. Sie sehen sich ähnlich, beklagte die FAZ vor einigen Wochen, DigitalRev verglich beide Kameras in einem nicht ganz ernst gemeinten Beitrag auf youtube.
Widmen wir uns nun also ganz der X100, die ich recht überraschend etwa zwei Wochen nach der Bestellung beim Foto Gregor in der Hand hielt. Ich hatte sie “zur Ansicht” bestellt und wollte sie dann doch nicht mehr aus der Hand legen. Man packt die Fuji aus einem etwas bemüht edlen Kasten aus und ist von Anfang an absolut begeistert von der Haptik und der Bedienbarkeit der Kamera. Fokus-Modus, Blende, Verschluss und einige weitere Funktionen sind sofort erreichbar. Der Weg ins Menü bleibt einem in vielen Fällen gänzlich erspart, die Wege zu Makroeinstellung, ISO, Drive usw. sind kurz. Schnell schien mir klar, dass ich die Reisekamera gefunden habe.
Die kleine Japanerin im Retro Look, der in anderen Spielweisen bereits bei den Analogen Klasse W und S aufgegriffen wurde, ist nicht meine erste Digitale mit Festbrennweite. Ich habe die letzten 1,5 Jahre eine Sigma DP1s genutzt und habe immer einen Sucher vermisst. Man könnte nun natürlich darauf hinweisen, dass es einen Aufstecksucher gibt, aber das ist nicht vergleichbar mit dem wunderbaren Hybridsucher der Fuji. In das optische Sucherbild werden alle nötige Informationen eingeblendet und das ist gerade bei Sonne, wo der elektronische Sucher nicht überzeugt, ein völlig neues Erlebnis (abseits der DSLR-Welt).
Die Bildqualität ist für einen Nicht-Vollformatsensor nach meinem persönlichen Ermessen ausgezeichnet und auf den eigenen Eindruck kommt es mir am Ende auch an. Was mir nun nicht ganz so sehr gefallen hat, ist der Umstand, dass sie länger braucht als eine DSLR, um schussbereit zu sein und die knauserige Serienausstattung. Die Gegenlichtblende, die gemeinhin als recht unverzichtbar gilt, schlägt mit etwa 150 Euro zu Buche – sofern lieferbar. Im ähnlichen Preisrahmen bewegt sich auch die Echtleder-Bereitschaftstasche. Allerdings ist derartiges auch nicht im Lieferumfang des vielleicht direkten Konkurrenten Leica X1, die bei einem Neupreis von etwa 1500 Euro zudem ohne Aufstecksucher (280 Euro) kommt, zu finden.
Jul 6, 2011 1
Ja, geschätzte Leserschaft – ich verkaufe meine kleine Sigma DP1s! Ich war nicht unglücklich mit ihr, ihre Stärken und auch ihre Schwächen waren mir stets bekannt, aber nach erst 1,5 Jahren fand eine andere Digitale mit Festbrennweite den Weg in meine Fototasche und nun muss wieder Geld ins Haus.
Daher wird feilgeboten die Sigma mit Originalverpackung und einer kleinen Delle im Korpus. Die Kamera funktioniert einwandfrei und befindet sich ansonsten in einem sehr gepflegten Zustand. Meine Preisvorstellung liegt bei VB 200,00 Euro.
Beispielbilder finden sich in meinem flickr-Album.
Jul 6, 2011 1
Mit kleinen riesengroßen Schritten geht die Herstellung meiner custom-made Fototasche vonstatten. Die erste Panele der eingebauten Box für die Fotoausrüstung ist fertig. Während die Tasche außen durch LKW-Plane und Traktorschlauch vor Umwelteinflüssen abgeschirmt wird, muggeln sich Kameras und Linsen innen an feinstes Alcantara, welches aufgepolstert und mit Klettband versehen wird, um die Trennwände frei platzieren zu können. Nächste Woche ist Anprobe und dann dauert es nicht mehr lange.