Nächtliches Reihenpanorama

Bike 'n' Light

Auf dem Wg zum nächsten Supermarkt komme ich tagsüber oft an dieser Laterne vorbei und übersehe sie eigentlich, doch nachts zieht sie irgendwie mein Interesse auf sich, als ob das Licht das sehr betagte und doch gut erhaltene Fahrrad an ihrem Mast ganz besonders in Szene setzen würde. Den Drahtesel hervorheben, das war auch mein Ansatz und da ich die sogenannte Brenizer-Methode nach viel Training nun recht gut beherrsche, wollte ich es damit versuchen, nachdem ich vor einige Tagen mit einem Portrait ob schlampig-hektischer Vorbereitung gescheitert war und etwas Bestätigung brauchte. (^_~)

Ich wuchtete also das Berlebachstativ nebst dem hier gerade erst getesteten Stativkopf von Manfrotto und dem Nodal Ninja-Aufsatz durch die Hood, setzte die Vollformat-DSLR mit lichtstarkem leichten Tele drauf und schoss – nachdem der Fokus auf die Fahrradlenker-Achse gerichtet war und der gute Sitz per Taschenlampe überprüft war – drei Reihen von oben nach unten.

Das ist der Vorteil an leblosen Objekten bei Nacht – man hat viel Zeit. Wichtig ist bei der Aufnahme, dass der Autofokus deaktiviert ist und im M-Modus aufgenommen wird. Zudem ist dringlich zu empfehlen, die Bildgröße herunterzuschrauben – ich habe anstatt der möglichen 24 Megapixel nur 6 Megapixel gewählt, was das Stitchen am Rechner deutlich beschleunigt und dennoch eine gigantische Auflösung bringt.

Manfrotto 055 Kugelkopf im Alltag

Orange Punkte und Flächen

Vor einigen Monaten schickte Manfrotto mir einige Informationen zur neuen Stativkopffreihe aus Magnesium und da ich ja ein neugieriger und sehr aufgeschlossener Zeitgenosse bin, ließ ich mir den “055 Magnesium Kugelkopf mit 200PL” ins Haus schicken, um ihn genauer unter die Lupe zu nehmen. Mein Dank geht dafür an Manfrotto, das mich nach meinem Urlaub mit dem Testkandidaten erfreute.

Cam at Work

Mit einem Gewicht von 883 Gramm kommt der Neue etwas wuchtiger daher als mein bisher benutzter 498RC2, der mit 616 Gramm (jeweils inklusive Stativplatte) etwas schlanker ausfällt, aber im Gegensatz zum 055, der auf 12 kg ausgelegt ist, laut Hersteller “nur” bis 8 kg belastbar ist. Beides erscheint mir für Vollformat-DSLR oder analoge Mittelformat ausreichend und diese beiden Kamera-Typen werden auch recht gleichberechtigt benutzt, was vom 055er Universalqualitäten verlangt.

Klar ist auch, dass ein so kräftiger Kopf einen entsprechenden Unterbau benötigt und da ich kein Betonfundament zur Hand hatte, nahm ich mein treues Berlebach Report 3002-Holzstativ, das mit den 2,80 kg Eigengewicht plus Kopf und schließlich Kamera erst durch einen mittelmäßigen Tropensturm zu erschüttern sein wird.

Standhaft

Nun habe ich diese Kombination seit einigen Wochen im Gebrauch und muss einräumen, dass sie mir für den schnellen Schwenk oder einen längeren Walk per pedes dann doch etwas zu schwer ist und in solchen Fällen das Carbon-Stativ den Vorzug erhält. Im Studio aber vertraue ich auf die Standfestigkeit, ebenso – soweit möglich – an der Elbe und natürlich bei der Nutzung des Nodal Ninja-Panoramakopfes, den ich zuletzt in erster Linie für 360 Grad-Panoramen und Aufnahmen nach der Brenzier Methode bei wenig Licht eingesetzt habe.

Schräghaltung

Etwas martialisch in der Anmutung macht der neue Kopf einen hochwertigen Eindruck, wenngleich mich die Gestaltung der sauber arbeitenden Bedienungselemente etwas ratlos zurücklässt. Bei der Nutzung einer DSLR halte ich die Kamera bei der Ausrichtung mit der rechten Hand und fixiere die Kugel dann mit dem großen Hebel an der linken Seite – die Form dessen suggeriert mir aber, dass ich mit Rechts fixieren sollte. Dass die Aussparung im Kopf dann auf der rechten Seite liegt und die Kamera für das Portraitformat im Uhrzeigersinn um 90 Grad (oder etwas mehr, wenn man möchte) mag dann aus gegebenen Platzgründen unvermeidbar sein. Bleibt man bei keiner gewählten Einstellung bleibt die Libelle der Wasserwaage in der Stellung unbenutzbar. Möglicherweise ist meine Vorgehensweise ja exotisch, aber der Kollege, dessen Studio ich habe benutzen dürfen, war ähnlich unschlüssig und die lustige Anleitung brachte kaum mehr Licht in die Sache.

Doch verlassen wir den kleinen Schattenwurf, denn hiervon abgesehen ist der Stativkopf ein echter Malocher. Scheinbar unerschütterlich tut er wie aufgetragen, die Kugel läuft samtweich, lässt sich bombenfest arretieren, die Friktion ist darüber hinaus wunderbar dosierbar. Auch die Aufnahme der Stativplatten macht einen so soliden Eindruck, dass ich auch einmal das ganze Ensemble inklusive Kamera auf die Schulter nehme und zum nächsten Ort laufe – ohne ständig darauf zu lauschen, ob nicht doch etwas auf den Boden schlägt. Das ist ein Vertrauensbeweis meinerseits – ein großer!

The Sky ist wolkig

Big Bee

Der sehr geschätzte Blogger, Fotofreund und Berliner und so, also der Jeriko zeigte zuletzt einige sehr feine Bilder vom Flughafen Tempelhof und da fiel mir wieder ein, dass ich vor zwei Jahren – noch mit meiner kleinen Nikon D40 – auf dem Familienfest bei Airbus in Finkenwerder war.

Small Bee

Ich suchte also auf meinen Festplatten für alles, was nicht mehr auf dem Rechner passte, und wurde nach kurzer Recherche dessen ansichtig, was ich damals so verzapft hatte. Eine kleine und schnelle Session in Lightroom und Potential erkannt, wenngleich auch festgestellt, dass ich mich in den letzten beiden Jahren durchaus weiterentwickelt habe – das erfreut dann ja auch.

Taxiway

Spooky Altenwerder

Heaven's Door?

Eigentlich war es ja ein schwülwarmer Tag, der mich und meinen werten Bruder nach Hamburg-Altenwerder führte, wo wir – mit den Kameras ausgerüstet – den Weg um das nicht mehr existierende Fischerörtchen machten, welcher zum großen Teil der Hafenerweiterung zum Opfer gefallen ist. Übrig sind, wie oft skizziert, nur noch die Kirche und ein Teil des Friedhofs.

Ein Engel

Es galt also, die etwas morbide Stimmung bei Sonnenschein einzufangen und das schien mit einem ein bisschen gepushten TMAX-100 in der von mir so hochgeschätzen Mamiya 645 Super ganz gut zu klappen. Ich bin zumindest keinesfalls unzufrieden und darauf kommt es am Ende ja auch an.

Sony SLT-A35 – der halbdurchlässige Einsteiger

Sony SLT-A35

Handlich, leicht und mit dem Minolta- beziehungsweise Sony-Bajonett ausgestattet – es klang nach einer Reise- und Backup-Kamera für den Autoren dieses Blogs. Also habe ich bei Sony gefragt, ob ich mir die im Juni vorgestellte A35 einmal etwas genauer anschauen dürfte und man zögerte nicht und stellte mir die SLT-A35Y leihweise zur Verfügung.

Die Kamera erreichte mich also im Bundle aus Body, dem 18-55mm-Objektiv sowie dem 55-200mm-Telezoom. Beim Auspacken keine großen Überraschungen, wenn man von der Leichtigkeit des Gehäuses (415 Gramm ohne Akku und Karte) einmal absieht – die Objektive erhöhen das Gewicht nur marginal. Die haptische Qualität einer Alpha 850 zu erwarten, wäre vermessen – sollte die Kamera doch leicht sein. Die objektivseitigen Anschlüsse aus Kunststoff waren mir dann doch etwas zu konsequent, aber das sieht bei den Mitbewerbern selten anders aus.

No Stranger
1/400, f/1.4, Sigma 1.4/85mm, ISO 100

Die Leistungsdaten mit einen APS-C-Sensor (16,2 Megapixel), einer Serienbildfunktion von bis zu 7 Bildern pro Sekunde, Verschlusszeiten zwischen 1/4000s und 30s, sowie einer hohen Empfindlichkeit von bis zu ISO 12800 lassen von dieser SLT auf den ersten Blick Qualitäten einer DSLR erwarten, wenn sie auch in den Abmessungen eher einer Panasonic Lumix G2 entspricht und für meine großen Hände fast etwas zu klein ausfällt. Die Regierung des Hauses empfand die Abmessungen dagegen als sehr angenehm.

Die Bedienung der A35 stellte den Autoren dann nur vor überschaubare Rätsel, da mit Kameras von Konica Minolta und Sony soweit vertraut. Der Umstand, dass das Einstellungsmenü aber zweigeteilt ist und durch zwei verschiedene Knöpfe (Menü und Funktion) aufgerufen werden muss, irrtierte anfangs dann schon.

Das Fehlen des zweiten Rädchens, mit dem man Blende und Verschlusszeit manuell einstellen könnte, erscheint obligatorisch und muss wohl hingenommen werden, wenngleich es für mich deutliche Abstriche in der Bedienerfreundlichkeit bedeutet. Zwar kann man die Funktionsbelegung des Rads per Knöpfendruck ändern, aber das musste ich erst erforschen und nachschlagen.

KP Rider
1/160, f/2.8, Minolta 2.8/24mm, ISO 100

Obwohl es sich um das Einstiegsmodell in die SLT-Klasse handelt, vermisse ich außerdem, dass sich das Hauptdisplay klappen lässt. Sowohl die NEX-Reihe als auch verschiedene Mitbewerber halten dieses nützliche Ausstattungsmerkmal vor, das bei Sony erst mit der größeren A55 angeboten wird und beim direkten Vorgängermodell Sony SLT-A33L. Scheinbar hat die 33er dem nächst größeren Modell doch etwas zu sehr das Revioer streitig gemacht.

Sony bewirbt die neue Reihe von SLT-Kameras mit dem teildurchlässigen und feststehendem Spiegel. Als großer Anhänger optischer Sucher war ich natürlich skeptisch, wie sich dieser digitale Sucher in der Praxis schlagen würde, wo alleine der Autofokus-Sensor mit dem Licht arbeitet, welches der Spiegel nach oben lenkt.

Lichtermeer
1/1000, f/1.7, Minolta 1.7/50mm, ISO 100

Zwar scheint der AF wunderbar schnell, aber der Verlust des optischen Sucherbildes ist zumindest sehr gewöhnungsbedürftig. Besonders bei starkem Sonnenlicht kann der in der Werkseinstellung leider recht dunkle Xtra-Fine LCD-Sucher nicht mit dem althergebrachten Prinzip mithalten und auch bei schneller Bewegung der Kamera (z.B. Mitzieher) ruckelt das Bild merklich. Wenngleich man durch die neue Technik leichte Vorteile bei Dunkelheit hat, ein mechanisches Verschleißteil ausgeschaltet wird, die Serienbildgeschwindigkeit steigt und der Autofokus schnell arbeitet – ich bin dem optischen Bild irgendwie zu sehr verhaftet. Mal schauen, was die neuen Digitalsucher bringen!

Unter den Tisch fallen soll jedoch nicht die erfreuliche Funktion, verschiedene Gitternetzlinien einblenden zu können, auch eine elektronische Wasserwaage soll es geben, doch habe ich sie nicht gewissenhaft genug gesucht, weil mir die Gitterlinien schon ausreichen.

S O S
1/1000, f/1.4, Sigma 1.4/85mm, ISO 100, 15 images (Brenizer Methode)

Was jedoch trotz des nach jeder Aufnahme kurzzeitig dunklen Displays gut funktioniert, ist die Erstellung von mehrreihigen Panoramen (Brenzier-Methode). Bei anderen Kameras, wie zum Beispiel der NEX-3 bleibt es zu lange dunkel, um schnell und flüssig die bis zu 40 Bilder ein mehreren Zeilen aufzunehmen. Auch mit dem nur kleinen Sensor im Vergleich zur sonst genutzten Vollformat-Alpha gelingt das Spiel mit der geringen Schärfentiefe sehr gut, wie das obige Bild zeigt.

sony lumix

Mit der Bildqualität bin ich durchaus einverstanden, schon mit den mitgelieferten Linsen kann man recht ordentliche Ergebnisse erzielen, ohne damit jedoch Micro Four Third-Kameras mit kleinerem Sensor entschieden in die Schranken zu verweisen – mit höherwertigen Objektiven unterstreicht die A35 dann aber, dass sie tatsächlich auf DSLR-Niveau spielen kann. Ich habe neben den Kit-Linsen meine Scherben von Sigma, Carl Zeiss und Minolta durchprobiert und könnte mit die A35 durchaus als Backup für die Vollformat vorstellen oder als Reisekamera mit einem Minolta 2.8/24mm beziehungsweise dem 1.7/50mm, die auf dem Gebrauchtmarkt zu Preisen zwischen 250 und 100 Euro noch gut zu finden sind.

Die Kamera bei amazon.de

Sony SLT-A35K (mit 18-55mm Objektiv)
Sony SLT-A35 (nur Gehäuse)
Sony SLT-A35Y (mit 18-55mm und 55-200mm)

Old State House

Old State House
Eigentlich kann der Autor dieser Zeilen nicht genug davon berichten, wie sehr ihm Boston gefallen hat, auch wenn nach der pöbelig-ruppigen Einreise eine Mischung aus Bestätigung und Ernüchterung sich breit zu machen drohte. Dieser holprige Einstieg verflog aber recht schnell und ein Grund dafür war der Freedom Trail, der – durch Klinkersteine im Pflaster unterstützt – an den wichtigen Stationen der Freiheitsbewegung entlang führt, so auch am Old State House. Etwas verloren wirkt es irgendwie doch zwischen den ganzen hohen Häusern, die in der Nachbearbeitung “Mission Kick tha Stürzenden Linien” Nerven kosteten. Immerhin wird hier das junge Erbe oftmals noch bewahrt, wo anderswo die Bagger rollen.

Sony NEX-C3 – ein Blick drauf

NEX-C3

Kein Jahr, nachdem ich meine Sony NEX-3 stolz und glücklich aus dem Fotofachgeschäft getragen hatte, war vergangen und schon kündigte der japanische Hersteller das Nachfolgemodell an. Eigentlich hatte ich zuvor auf neue Objektive gehofft und nervte Sonys geduldige und freundliche PR-Abteilung nun mit der Frage, wann denn nun mit dem 24mm Zeiss zu rechnen sei, doch über eine Ahnung kam ich nicht hinaus. Greifbarer war da schon die NEX-C3 und Sony war so nett mir auch diese Kamera für eine Inaugenscheinnahme vorbei zu schicken.

Was brachte nun die Evolution? – Okay, die C3 bietet mehr Pixel (16 statt 14 MP) an, aber bei einer Crop-Kamera erscheint mir das jenseits der 12 Millionen eher nicht so wichtig. Sie hat neue kreative Funktionen gegenüber dem Auslieferzustand meiner 3er, doch dank des letzten Firmware-Updates ist dieser Vorsprung dahin. Was kann sie also besser als meine kleine “Ratte”?

Kirche ohne Dorf

1/250, f/8.0, 2.8/16 mm, ISO 200

Meine NEX-3 ist fast für jede Schandtat zu haben, sie passt sich an, die Dritthersteller bieten zig Adapter und andere Spielereien. Sie arbeitet mit den NEX-Linsen, eher zögerlich auch mit den Adaptierten von Sony (der Adapter kommt ebenfalls neu und verbessert auf den Markt), jene von Sigma und Minolta bleiben nur manuell fokussierbar, so dass der Schritt zu den M42er Takumaren und Pentagons nicht mehr weit ist, auch die billige HOLGA-Linse erträgt sie. Mit guten Objektiven ist meine NEX wirklich gut. Sie ist klein, verkommt dabei manchmal zum “Haltegriff” für dicke Gläser, liegt aber gut in der Hand, ist so ergonomisch, wie ultrakompakt erlaubt.

Das ist die C3 leider nicht. Sie ist erneut geschrumpft auf ein Maß, dass für größere Hände einfach zu klein ist. Das Schrumpfen mag man fast noch verstehen, wenn man nur mit dem 16mm Pancake arbeitet, aber sobald größere Linsen, wie das 18-55mm, angesetzt werden, ist es – höflich gesagt – albern. Während man beim Vorgänger mit einer Hand am Batteriefach noch Halt findet, ist es nun fast wegrationalisiert. Konnte man bei der 3er noch die SD-Karte wechseln wenn die Kamera mit einer Stativplatte versehen war, muss man die Platte nun entfernen, weil das Kartenfach in die Mitte gewandert ist und sich so nicht öffnen lässt.

Der Verzicht geht weiter, denn leider verzichtet Sony auch bei der Neuauflage des Einstiegsmodells auf die Buchse für den Kabelfernauslöser und auch Infrarot ist nicht mit an Bord, was der NEX-5 erlaubt, per Fernbedienung ausgelöst zu werden. Nichts geändert wurde am Blitzanschluss, der nur das NEX-System aufnimmt und somit leider verhindert, dass man einen optischen Sucher aufsetzt, was aufgrund von Sony Sonderweg eh nur mit einem Zwischenstück funktioniert hätte. Der US-amerikanische Anbieter JTec bietet da zum Glück die “Cold Show Viewfinder Mount” an. Ted Johnson bestätigte mir, dass der Adapter auch mit der NEX-3 funktioniert, wenn man bei der Bestellung um den “Plastik Adapter” bittet. Das dürfte auch bei der C3 zu erfragen sein. Leider ist es Sony nicht darüber hinaus nachhaltig gelungen, das große und bei entsprechenden Lichtverhältnissen brillante Display zu entspiegeln und somit rückt eine solche oben skizzierte Modifikation in den Bereich des Denkbaren.

Rolling Taschenmacher

1/500, f/8.0, 2.8/16 mm, ISO 1600

Fazit: Die Sony NEX-C3 ist eine gute Kompaktkamera, doch mir persönlich ist sie zu klein geworden und ich hatte über das Facelift hinaus doch noch einige Features erhofft, die dem Potential entsprechen. Einen elektronischen Sucher gibt es in Zukunft für den NEX-5-Nachfolger und einen großen Sprung macht dann die NEX-7, auch preislich. Ich bin gespannt und auch ein bisschen aufgeregt.

Die Daten der NEX-C3 noch einmal zum Angeben: 16,2 Megapixel Exmor APS-C HD CMOS Sensor, 5,5 Serienbilder pro Sekunde, Verschlusszeiten von 1/4000 bis 30s, bis zu ISO 12800, Leergewicht 225 Gramm.

Die Kamera bei amazon.de

Sony NEX-C3DB (mit 16mm und 18-55mm Objektiv)
Sony NEX-C3KB (mit 18-55mm Objektiv)
Sony NEX-C3AB (mit 16mm Objektiv)

Oskar’s One Day Bag Mark II

Tasche seitlich

Es begab sich in New York City – etwas enttäuscht von B&H und dennoch wild entschlossen, eine kleine Fototasche zu erstehen, führte mich mein Weg in den Flatiron District an den Broadway, wo ich, wie in Eastcoast Fotofachgeschäfte skizziert, The Photo Village fand. Ich nannte dem Verkäufer also das Lastenheft, welches forderte, dass die Fuji X100, eine Minolta 9000 plus angesetzer Linse und zweiter Scherbe nebst iPad und Kleinkram mitkamen. Ohne zu zögern zeigte man mir das Black Label Bag Oskar’s One Day Bag Mark II und es passte.

Bloß nicht nach Fotonerd aussehen – das wünscht man sich dann und wann und die Tasche tut ihr bestes. Ganz in schwarz gehalten, mit einem soweit möglich wasserdichten Reißverschluss auf der Klappe, einem Fach innen für Filter, außen eine abnehmbare Tasche und ein Fach mit Putztuch, Faserschreiber und Platz für vier SD-Karten, trägt das BLB nicht allzu dick auf.

Black&Red Bag

Innen findet sich ein komplett herausnehmbares gepolstertes Fach für Kameras und Objektive, davor und dahinter passte das iPad in Schutztasche und auch Hefte in DIN A4 kommen gut mit unter. Für weiteres Zubehör, aber auch Geldbörse, Taschentücher etc. gibt es zwei aufgesetzte Taschen. Selbstverständlich sind die Trennwände der Haupttasche per Klett nach eigenem Gusto positionierbar. Summa summarum eine sehr gute Tasche, die vielleicht nicht ganz so akkurat verarbeitet ist, wie jene von Artisan & Artist, aber mit Crumpler und Consorten kann sie gut mithalten. Ihr Gebrauchswert ist für meine Zwecke ausgesprochen hoch, durch den breiten Gurt trägt sie sich gut. Wer also nicht auf die Idee kommt, eine wirklich große DSLR oder eine Mittelformat damit von A nach B schleppen zu wollen, wird zufrieden sein mit diesem Exoten.

U.a. über ebay ist sie bei The Photo Village zu bekommen. Umgerechnet sind knapp 150,00 Euro plus Versand fällig.

UPDATE: Nun auch beim taschenfreak.de.

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Fuji X10 vorgestellt

Bild: Fujifilm

Im Frühjahr dieses Jahres hatte Fujifilm die lange erwartete X100 auf den Markt gebracht und dann dauerte es noch bis das Gros der Interessenten diese Kamera in Händen halten konnten. Ich gehöre zu den Glücklichen, die diese noch vor dem Urlaub bekamen und bin mit meinem Kauf weiterhin sehr zufrieden.

Nun stellen die Japaner mit der X10 ein weiteres Mitglied dieser Reihe vor, wie optisch irgendwo zwischen Leica, Bessa und Fujis Klasse W beziehungsweise Klasse S liegt. Die X10 kommt mit einem Zoom-Objektiv daher, das über einen Brennweitenbereich von 28-112mm im Kleinbild entsprechend verfügt. Mit 2.0-2.8 ist die Linse zudem sehr lichtstark, was auch den kreativen Fotofreunden sehr entgegenkommen wird, wenngleich der Sensor im Vergleich zur X100 zwar ebenfalls mit 12 Megapixeln daher kommt, aber leider auch deutlich kleiner ausgefallen ist.

Bild: Fujifilm

Auf den ersten Blick gewiss eine nicht uninteressante Kamera, wenngleich ich mich hinreichend versorgt fühle. Gespannt wäre ich dennoch auf eine direkte Begegnung mit dem Neuling, besonders die Umsetzung des optischen Suchers bei einem Zoom-Objektiv würde mich ja sehr interessieren.

Bei Adorama in New York City ist die X10 bereits für $699,00 (knapp 500 Euro) vorzubestellen.

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