Der Traum des Herrn Miyazaki

Im Oktober des letzten Jahres hatte ich hier auf diesen Seiten Bellamy Hunt, ein Brite in Tokyo, vorgestellt, der sich selbst Japan Camera Hunter nennt und seinen Lebensunterhalt in erster Linie dadurch bestreitet, dass er auf eigene Faust oder auf Kundenauftrag in Japan Kameras aufkauft und weiter veräußert. Nun brachte ihn diese Tätigkeit auch in Verbindung mit Herrn Miyazaki, der in seiner kleinen Manufaktur MS Optical Objektive umbaut oder in Kleinstauflage herstellt. Der frühere Designer von Teleskopen in Diensten eines bekannten japanischen Spielzeugherstellers hat sich nach seiner Pensionierung nocheinmal selbstständig gemacht und einige sehenswerte Produkte entwickelt.

Am auffälligsten vielleicht seine neuste Entwicklung, das Super Triplet Perar 4/28 für das Leica M-Bajonett, welches für umgerechnet 535 Euro plus Versand und Steuern bei Bellamy zu beziehen ist. Wenngleich das Hauptaugenmerk auf dem M-Bajonett liegt und z.B. auch Contax-Linsen umgebaut werden, hat Herr Miyazaki auch ein Herz für Neumodisches. Für die kleine Pentax Q hat er bereits den Prototyp eines Sonnetar 25mm F/1.1 hergestellt.

Bitte lest auch den ausführlichen Artikel zu diesem liebenswerten Projekt bei Bellamy Hunt (englisch)!

Einen Beitrag zur 4/28 gibt es auch beim Herrn Jeriko zu lesen. Übrigens.

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Solche Kleinserien haben etwas, die Story erinnert mich an Yasuhara Shin.

    Zwischen 1994 und 2004 wurden zwei Sucherkameras produziert, eine mit M-Bajonett, T981 und ein Modell mit Fixobjektiv die T012 (Flickr Gruppe).

    Später kamen Lizenzkopien aus China auf dem Markt.

    Eine T981 wird zur Zeit für US $990.00 bei Ebay angeboten, ziemlich verrückt.

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