Hasselblad XPan – der erste Film

Haus und Schlepper

Ich hatte mich ja vor einiger Zeit mal wieder massiv selbst belohnt und mir eine Hasselblad XPan ins Haus geholt. Ich mag die Kamera gar sehr. Sie fühlt sich gut an, sie ist schwer und schließlich auch nicht meine erste Fuji – ja, ja, die Schwedin ist eine Japanerin (Link). Ich ahnte also, worauf sich mich eingelassen habe und bereue nicht!

Langer Strom

Der liebe Christian, der die XPan nun ein wenig vermisst, hatte mir mitgegeben einen kernigen Graufilter, der 10 Blenden schluckt und so glaubte ich schon beim allerersten Film, dass ich hier schwer Langzeitbelichtungen wagen sollte. Einige gingen ein wenig in die Hose, weil der Schwarzschild-Effekt von Film zu Film unterschiedlich auftaucht und pro Film im Netz verschiedene Zeiten zu finden sind. Man muss halt auch ein bisschen probieren, was ich gewissenhaft tat und damit bei den 20 Aufnahmen auch reichlich Ausschuss produzierte, aber das ist hinnehmbar – solange man lernt.

Langer Strand

Nachdem ich heute meinen ersten Film abgeholt hatte, machte ich mich daheim gleich ans Scannen und habe am Treiber VueScan und in Lightroom gewissenhaft schrauben müssen, um die Ergebnisse, die der CanoScan 8800F mir angeboten hat, etwas ansehnlicher zu gestalten. Bei Mittelformat ist der Scanner wirklich eine gute Wahl, bei Kleinbild muss er sich offenbar hinten anstellen.

Epson Perfection V750 PRO Scanner A4 (amazon-Link)

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