Diana-Linsen auf der (D)SLR

Das Thema der digitalen Lomographie hatte ich hier und da schon einmal gestreift, in meinem alten von mir durch Unachtsamkeit und Ungeduld vernichteten Blog bereits zu den Holga-Linsen an Spiegelreflexkameras (holgamods.com) geschrieben und nun kommen die offiziellen Lomographen selbst auf die Idee – nur, dass es sich um Diana-Linsen handelt, die entweder an Canon EOS oder an Nikon F-Anschlüsse geschraubt werden können. Holgamods hatte da eine etwas größere Palette, aber das als Randnotiz.

Für den Adapter selbst werden 12,00 Euro fällig, wenn man praktischerweise doch eine Linse (mit Adapter) haben möchte, werden folgende Preise aufgerufen:  20mm Fisheye 45,00 Euro; 38mm Super-Wide 40,00 Euro; 55mm Wide & Close-up 50,00 Euro; 110mm Tele 40,00 Euro (ohne Gewähr).

Ich selbst grüble noch, ob ich mir eine der beiden Lösungen zulegen sollte. Auch wenn ich selbst oftmals digitale erst am Rechner auf analog trimme – es ist nicht das gleiche: dieses Bild von Liebe Minou zum Beispiel ist analog und das macht den Charme aus.

GF-1 – kompakte Systemkamera von Panasonic

Unlängst hatte Olympus mit der EP-1 eine kompakte Digitalkamera mit Wechselobjektiven auf den Markt gebracht (wir berichteten) und somit nach eigener Auffassung den legitimen Nachfolger der PEN präsentiert – nun kommt Panasonic mit der Lumix DMC-GF1 daher und schöpft nun die Möglichkeiten des MicroFourThirds-Systems aus, das eine sehr kompakte Bauart der Objektive erlaubt. Diese sind natürlich wieder von Leica und gibt es in folgenden Versionen:

• Superweitwinkel: LUMIX G VARIO 4,0/ 7-14mm (14-28mm KB)/ ASPH
• Standardzoom: LUMIX G VARIO 3,5-5,6/ 14-45mm (28-90mm KB)/ ASPH./ OIS
• Superzoom: LUMIX G VARIO 4,0-5,8/ 14-140mm (28-280mm KB)/ ASPH/ OIS
• Telezoom: LUMIX G VARIO 4,0-5,6/ 45-200mm (90-400mm KB)/ OIS
• Pancake-Objektiv: LUMIX G 1,7/ 20mm (40mm KB)/ ASPH
• Makroobjektiv: LEICA DG MACRO-ELMARIT 2,8/ 45mm (90mm KB)/ ASPH/ OIS

12,1 Megapixel, FourThird-LiveMOS Sensor, Auflösung max. 4000 x 3000

AVCHD Lite – Videoaufnahme mit 1280 x 720p, intelligenter Automatik und Windschutzfilter

Venus Engine HD-Bildprozessor

Schneller Kontrast-Autofokus

Intelligente Automatik mit
- Optischem Bildstabilisator (OIS, abh.v.Objektiv)
- Gesichtserkennung und -identifizierung
- Motiverkennung
- Kontrasterkennung
- Bewegungserkennung (ISO-Steuerung)
- AF-Verfolgung
- Quick-AF

Zeit- und Blendenwahl, manuelle Belichtung

Interner Blitz

LCD-Monitor 7,6 cm/ 3“, 460.000 Pixel,
(optional) elektr. Sucher 202.000 Pixel

Akkukapazität für ca. 350 Fotos

HDMI-Anschluss

Größe: ca. 119 x 71 x 36,3 mm (nur Gehäuse)
Gewicht: 285 g (nur Gehäuse)

Die Lumix GF1 wird in Deutschland ab Oktober in den Farbvarianten Schwarz, Titan-Silber, Rot oder Perlmutt-Weiß und in drei Kombinationen angeboten:
• DMC-GF1 – Gehäuse (nur in Schwarz erhältlich), ca. 650 Euro
• DMC-GF1K – mit Zoom 3,5-5,6/14-45mm (alle 4 Farben erhältlich), ca. 850 Euro
• DMC-GF1C – mit „Pancake“ 1,7/20mm (nur in Schwarz erhältlich), ca. 950 Euro

Geheimniskrämerei à la Leica – die M9?

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In einem kurzen Video, auf welches die Leica Pressestelle hinweist, wird dem Fotofreund wie der Fotofreundin einleitend wenig Neues erzählt: Leica produziert Kameras der Spitzenklasse. Dann aber der Hinweis darauf, dass am 9. September 2009, 15.00 Uhr MESZ die nächste Generation der Leica-Cameras enthüllt würde – hier kann man sich zum Live-Stream anmelden.

Im Internet wird schon gemunkelt, ob es einen Nachfolger der M8 – die M9 – geben wird. Es sind auf den einschlägigen Seiten auch schon Bilder von der neuen 18 MP-Vollformat-Kamera aufgetaucht, wie hier bei Nuvolari 今年は「喜び」と「愉しみ」の年.

Ab Oktober: Sony α850 Vollformat

Die Gerüchte gab es spätestens seitdem eine Anleitung zur Alpha 850 auf den Seiten von Sony Pacific aufgetaucht war (wir berichteten) – seit heute ist es offiziell: ab Oktober ist die Sony α850 Vollformat-DSLR zu haben, der Body allein für 1.999 Euro und damit zwar teurer als die Gerüchteküche hoffte, aber noch deutlich günstiger als die α850 oder die Mitbewerber von Nikon beziehungsweise Canon.

Sony kündigt das neue Oberklasse-Modell wie folgt an: Ihr 24,6 Megapixel Sensor erlaubt besonders detailreiche Bilder mit lebendigen, naturgetreuen Farben und feinen Texturen. Der schnelle Autofokus, ein integrierter Bildstabilisator sowie die intuitive und doch professionelle Bedienung der α850 sorgen für Fotospaß, maximale Kreativität und brillante Bildergebnisse.

Die neue DSLR verfügt über den gleichen 24,6 Megapixel Sensor, die professionelle Bedienung sowie nahezu alle Features des Topmodells α900. Dank Vollformatsensor und in Kombination mit den hochwertigen Carl Zeiss® und G-Objektiven, bietet die α850 die besten Voraussetzungen, um das ganze Spektrum der kreativen Fotografie zu entdecken. Mit ihrem attraktiven Preis wird sie zum Objekt der Begierde für Einsteiger in die Vollformat-Fotografie.

Das Herz der α850 ist der bewährte Exmorâ„¢ CMOS-Vollformatsensor mit 24,6 Megapixeln (effektiv). Er ist bekannt für besonders detailreiche Bilder mit lebendigen, naturgetreuen Farben und feinen Texturen. Die hochauflösenden Bilddaten des Vollformatsensors werden durch eine zweistufige Rauschminderung optimiert, die vor und nach der A/D-Wandlung vorgenommen wird. Die erste Stufe der Rauschreduzierung findet schon auf der analogen Seite statt, wenn das Licht auf den Vollformatsensor trifft und in elektrische Signale gewandelt wird. Der doppelte BIONZâ„¢ Prozessor ist dafür ausgelegt, große Datenmengen schnell zu verarbeiten und optimiert in der zweiten Stufe die digitalisierten Daten während der Bildverarbeitung. Das Ergebnis sind Aufnahmen mit minimiertem Bildrauschen und scharfen Details. Die Kombination von extrem hoher nativer Sensorauflösung und fein abgestimmter Rauschreduktion ergibt eine beeindruckende Bildqualität, die selbst bei hoher Empfindlichkeit von ISO 6400 (im erweiterten ISO-Bereich) noch überzeugen kann.

Die gesamten weiteren Daten zur 24,4 Megapixel-Kamera hat Digital Photography Review notiert – für mich heißt es nun “eisern Sparen”!

Canon G11 – fette Ausstattung immer dabei

Vor einiger Zeit zeigte mir ein Kollege seine “Immer-dabei”-Digitalkamera Nikon COOLPIX P6000 und mir wurde schon recht warm ums Herz, denn eine derartige High-End-Kompakte fehlte mir doch noch in meiner Sammlung, wie ich mir auszureden versuchte, ist doch die Panasonic Lumix DMC-FZ2 meine treue Begleiterin.

Nun bringt Canon mit der PowerShot G11 ein neues Modell in eben dieser Klasse auf den Markt. Während das Vorgängermodell G10 noch über 14,7 Millionen Pixel verfügte, verfügt der Sensor der G11 noch über 10 Millionen Pixel mit dem doppelten Rauschreduzierungssystem – DIGIC 4, dazu gibt es ein 28mm Weitwinkel mit 5fachem optischen Zoom. Besonders interessant für den ambitionierten Fotografen ist gewiss der Umstand, dass man bei dieser vergleichsweise kompakten Kamera komplett auf die manuelle Einstellungen zurückgreifen kann und so auch Aufnahmen fernab vom sterilen Digitalkamera-Einerlei zustande bekommen kann. Für mich persönlich auch begrüßenswert das Vorhandensein eines Suchers – wer dennoch zwischen sich und Kamera auf den armlangen Sicherheitsabstand bestehen möchte: es steht ein dreh- und schwenkbares 7,11 cm (2,8 Zoll) LC-Display zur Verfügung. Die Kamera ist ab Oktober 2009 zum empfohlenen Preis von 589 Euro im Fachhandel erhältlich. Zum Vergleich: die im Januar auf den Markt gekommene Nikon Coolpix P6000 Digitalkamera (13 Megapixel, 4-fach opt. Zoom) wird aktuell zu 359,99 Euro feilgeboten.

Kleine lomographische Offensive


Foto: Lomographische Gesellschaft

Die Lomographen aus Wien haben eine neue Kamera auf den Markt gebracht und zwar die Diana Mini, die anders als die “große” Diana, welche für 120er Rollfilme ausgelegt ist, mit 35mm Kleinbildfilmen arbeitet. Auf den ersten Blick klingt diese Variante nicht besonders einfallsreich, zumal spätestens mit der Holga 35 eine neue Kleinbildkamera nach der LOMO selbst für Lomographen aus dem Markt ist. Nicht im Programm der Wiener finden sich weitere Toycameras wie die Blackbird Fly (TLR mit folgenden Masken 24x24mm, 24x36mm sowie 36x36mm – mit Belichtung des Film-Lochrandes) oder die Goldenhalf (Halbformat, 24x18mm) auch bei deutschen Händlern wie der Spürsinn Gruppe. Die Diana Mini kombiniert einige Möglichkeiten beider vorgenannter Kameras, denn die kann entweder im Halbformat oder im Quadrat (24x24mm) aufnehmen (Testbild auf der Webseite der LG). Die Lomographische Gesellschaft ruft einen Preis von 50,00 Euro auf, damit liegt sich preislich auf dem Niveau der Goldenhalf.


Foto: Lomographische Gesellschaft

Die zweite derzeit sehr beworbene Kamera ist die Horizon Kompakt Panoramakamera, welche über eine vergütete 28mm Schwinglinse verfügt und ein Blickfeld von 120° abschwenkt. Das Negativ wird auf einer Breite von 58mm belichtet, was natürlich ganz ungewohnte Aufnahmen erlaubt. Beispiele dazu kann kann unter anderem im Pool der Gruppe ★ Horizon Kompakt & Perfekt ★ betrachten. Vor dem schnellen Erwerb steht eine Hürde von 300,00 Euro bereit.

Leica S2 – die fette Lösung

Leica hatte immer noch einen guten Klang, die M8 brachte schon viele Fotofreunde um den Schlaf, doch nun kommt die im vergangenen Jahr auf der photokina gezeigte S2 zu Preisen eines Mittelklassenwagens auf den Markt – nur das Gehäuse, versteht sich. Aufgerufen werden für die Leica S2 18.600 Euro, die S2-P mit Saphierglas und Servicepaket “Platinum” schlägt dann mit 22.200 Euro zu Buche. Das “Einsteigerobjektiv” zum Start ist das Leica Summarit 1:2,4 70mm für 3.600 Euro, dass 1:3,5 180mm Tele wird 5.280 Euro kosten. Weitere Brennweiten kommen dann nach und nach auf den Markt.

Durchatmen! – Was bekommt man für das Geld, mit dem man glatt zwei Hasselblads erstehen kann? Eine ganze Menge, eine neue Klasse, wie der Hersteller in seiner Pressemitteilung erläutert. Die Leica S2 spricht – natürlich auch ob des Preises – den Profifotografen an, der Low Noise CCD-Sensor (Kodak) mit 37,5 Mio Pixeln (7500 x 5000) bei einer Größe von 45 x 30 mm erlaubt 12 Blendenstufen (2,5 bis 22). Das robuste Gehäuse aus Magnesium-Druckguss ist 160 x 120 x 80 mm groß und wiegt inklusive Akku 1,410 kg. Mehr Infos und Bilder gibt es bei Leica im Internet.

Vollformatkamera Alpha 850 soll kommen

Gestern noch machte man sich etwas über den Party-Schießer von Sony lustig, heute schon widmen wir uns einer Vollformatkamera aus dem gleichen Hause und zwar recht begeistert. Wer bislang eine Alternative zu Nikon D300 oder Canon 50D suchte, der musste zur Sony Alpha 900 greifen – die kostet im Fachhandel stattliche 2.600 Euro und damit bewegt sie sich im Rahmen der Mitbewerber. Nun ist aber auf den Seiten von Sony Asia/Pacific eine Anleitung zu einer Alpha 850 aufgetaucht – wieder ein Leck bei den Japanern, das viel zu spät gestopft wurde.

Die “kleine” Vollformatkamera kommt demnach mit 24,4 Megapixeln, einer maximalen Bildauflösung von 6.048 x 4.032 Bildpunkten, Sensortyp und -größe: CMOS, 35,9×24,0mm und dem “SteadyShot Inside” Bildstabilisator daher. In Serie schießt sie 3 Bilder (α900: 5), Verschlusszeiten: 30s bis 1/8000s, Bulb; Blitzsynchrozeit 1/250s, Empfindlichkeit: ISO 100 bis 6400 (automat. bis 3200). Das Gewicht wird mit 850g (ohne Akku und Speicherkarte) angegeben. Die letzten Gerüchte um den Preis nannten eine Summe um die 1.280,00 Euro (1.800 US-Dollar), was die Kamera natürlich sehr interessant macht – da ist es auch verschmerzbar, dass im Sucher nur 98 Prozent des Bildfeldes angezeigt werden.

Sony will lustige Partyknipser ersetzen!

Im Laufe eines Party-Abends fühlen sich sehr verlässlich immer wieder einzelne Gäste bereit, zu Funktionsgästen zu mutieren. Es gibt den hemdsärmligen Tresenverwalter, der bedrohliche Prognosen über das eintretende Ende der Biervorräte macht, es gibt den geschmacksicheren Menschen, der den DJ ersetzt nachdem der sich auf dem Weg zur Toilette unsterblich in eine Flasche Wodka verliebt hat und es gibt den, der – meist schon durch Alkoholkonsum lokal gebunden – die unvergesslichen Fotos macht.

Früher kaufen viele Partyausrichter zu diesem Zweck Einwegkameras, die die Fuji Quicksnap Jungle Einwegkamera mit Blitz Doppelpack (à 27 Bilder). Tatsächlich kamen da stets viele lustige Bilder bei heraus – nun will Sony diese dritte Säule der Feierkultur durch die DSC-TX1 und die WX1 in Kombination mit der innovativen Dockingstation IPT-DS1 ersetzen. Auf das Geschehen der Party (ist das auf einem Punkt konzentriert?) gerichtet, passiert laut Sony folgendes: Die Automatik sucht dabei motorgesteuert durch die Änderung des Neigungswinkels sowie Schwenk und Zoom nach der optimalen Bildkomposition. Bei erkannten Personen oder einem Lächeln löst sie automatisch aus – wann immer das Gerät also Gäste oder Gastgeber entdeckt, klickt der Auslöser. Mich erinnert das irgendwie an einen alten Werbespot von Opel. Der Wagen verkaufte sich übrigens schlecht und die Küchenfotos würde ich vermissen …

Pixel zu Postkarten!

Gestern beim Griechen kam das Gespräch nach Fleischplatte und Ouzo irgendwann beiläufig auf die Fotografie beziehungsweise die Halbwertzeit von Digitalbildern. Während wir den analogen Negativen eine lange Lebensdauer und Kompatibilität zugestanden, wurde über Sinn und Unsinn von Digitalausdrucken diskutiert.

Heute nun – ganz unvermittelt – las ich bei meinen Freunden von Casio, dass sie den Postkartendrucker PCP-1300 für 40.000 Yen, also etwa 290 Euro, auf den Markt bringen werden. Dieser Drucker ist dabei sehr japanisch, denn er erlaubt, die eigenen Fotos im purikura-Stil zu bearbeiten und so richtig “kawaii” zu machen. Nur fürchte ich, dass ich im Urlaub dieses kleine Kästchen kaum im Gepäck haben werde. Begeistern kann mich sich derweil davon abgesehen, wie ich meine!

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