Mit der Pentax auto 110 in Altenwerder

Tor vom Friedhof ins Nichts II

Es ist schon ein recht beschwerliches Unterfangen, um Abzüge von einem Fotoausflug mit einer Pocketfilm-Kamera nach Altenwerder zu bekommen – kaum noch jemand kann das machen und der, der es tut, ist langsam, doch das am Rande. Es ist schon einige Wochen her, dass wir auf Pirsch im Hamburger Hafen waren, um die letzten Überbleibsel des Ortes ausfindig zu machen und neben zwei Minoltas musste auch die Asahi Pentax auto 110 Spiegelreflex (Anleitung) mit, zumal sie über ein 2.8/18mm Weitwinkel verfügt.

Schönheit bahnt sich ihren Weg II

Nachdem der nunmehr zum Szenetreff erhobene Foto Köhler den Fuji Superia 200/110-24 entwickelt hatte, musste der Film aus dem Haus gegeben werden, damit die Abzüge gemacht werden können – ich selbst bastel gerade an einer Scanmaske aus Diarahmen. Am Ende kann ich nur sagen, dass sich das Warten zumindest in punkto Bildqualität aus einem 110er Film gelohnt hat. Wenn man sich zum Vergleich die Ergebnisse der agfamatic 2000 anschaut, wird der Unterschied sehr deutlich. Die Kamera kam 1979 im Set mit einem 18mm-, einem 24mm- und 50mm-Objektiv sowie Blitz und Motor für rund 1000,00 DM auf den Markt, es folgten weitere Wechselobjektive. Bei ebay werden die Kameras noch recht rege gehandelt, wobei unbedingt zu bemerken ist, dass der Pocketfilm 110 nur noch selten im Handel zu bekommen ist – allerdings hat Szenetreff Köhler gerade ein paar reinbekommen.

Innenraum St. Gertrud Turmfenster Die Kirche fast in Gänze Gefallenendenkmal III Kein Anschluss II Ursprüngliches Blankenese oder Dockenhuden

Mjugraphie – der Film ist abgelaufen

Zeitreise an den Landungsbrücken

Man nehme eine automatische Olympus µ[mju:]-1 und einen Kleinbildfilm Polaroid 200-Y 135, den ich noch in einer Fotokoffer gefunden hatte und der richtig lange abgelaufen sein dürfte, was sich wegen des fehlenden Kartons nicht nachvollziehen lässt. Mit diesem possierlichen Paket ging es fortan täglich los, was meine Golden Half hoffentlich verschmerzen wird.

Planespotting Extreme, Finkenwerder Style

Es mag etwas wagemutig gewesen sein, einen Film einzulegen, der wohl einen starken Magenta-Stich haben würde, wagemutiger ist es aber, ganz ohne Kamera loszuziehen, denn wie wir wissen ist die beste Kamera jene, die man immer dabei hat. Am Ende nach Billig-Entwicklung inkl. 9x13er Abzügen bei Schlecker bzw. Cewe hielt ich wieder die “Knipsergebnisse” – keine angestrengte Lomographie -  aus alter Vorzeit in Händen, nicht ganz so stichig wie erhofft/erwartet, aber dennoch sehr charmant. Ein Glück, dass ich noch knapp zehn “neue” noch ältere Polaroid-Kleinbildfilme geschenkt bekommen habe!

Da kommt nichts mehr The Show might go on How to schmück a Schaufenster Piep un Tueddelkroms in Collonaden

Am Rande einer Hochzeit

Die Vögel - nonhitchcockesk

Hochzeitsfotografie, vor allem die etwas ausgefallenere, ist derzeit offensichtlich en vogue – diesen Eindruck hat man zumindest, wenn man zuletzt Foren, Blogposts und Tweets überflog. Das kann auch saisonal bedingt sein, denn bevor Orkane und Sturmfluten den schönen Sommer vertrieben, war das Wetter ja sehr angenehm.

Poller zu Barhockern!

Mein Ansatz der Hochzeitsfotografie war Spontanität nachdem ich feststellen musste, dass man wenig planen und vorhersehen kann, wann die Verwandten und Freunde mit ihren Digitalknipsen ins Bild laufen, um auch einen guten Blick zu erhaschen. Da ich nicht als Fotograf engagiert war, sondern fotografierender Gast (mit Nikon D40 und 18-55mm Kit-Objektiv) war, verlegte ich mich mehr auf das Gastsein und poste heute ganz ausgefallene Aufnahmen von dem schönen Nachmittag in Hamburg-Oevelgönne: ohne Brautpaar und ohne Gäste. Auf die Eheleute!

Hab’ die Lens, Baby!

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Aller Anfang ist schwer! Heute ist sie also angekommen: die Lensbaby Muse mit Plastiklinse – als alter Holganaut kommt bei solchen Dingen nichts anderes an die DSLR! Gleich nach dem Auspacken des amazon-Pakets wurde die Crumpler gepackt, das Lensbaby per Magnet mit einer 8er Blendenscheibe bestückt sowie die Nikon D40 auf M und nicht A gestellt, schließlich behauptete die Kamera in dem Modus, es wäre kein Objektiv angebaut. Ärgerlich!

Die Handhabung ist an sich logisch, aber nicht ganz so einfach, wie der LB-Homie in diesem “Lehrvideo” erklärt. Schnell wähnt man mit dem gefühlvollen Gedrücke die Schärfe erreicht, dann drückt man auf dem Auslöser, verreisst ein bisschen und dann ist es nur noch relativ scharf. In den nächsten Tagen steht also Training an.

Pocketfilm 110 – erste Ergebnisse

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Mit großem Ritsch-Ratsch wurde die Wiedergeburt meiner Agfamatic 2000 flash pocket in diesem Blog bereits vor zwei Wochen gefeiert – heute nun wurden die Abzüge von Foto Köhler abgeholt. Gegen 880 Cent händigte man mir die Bilder aus. Erwartungsgemäß durchwachsen die Qualität der Aufnahmen, mein Finger nicht einmal bei der Hälfte der Fotos mit drauf, Körnung für eine ganze Batterie: ich war nicht unzufrieden.

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Fast euphorisch bin ich sogar, hoffe gar, dass ich im LOMO-Pool auf flickr mit einem Bild aufgenommen werde, vorsichtshalber tue ich ein zweites in diesen Beitrag und verweise mit allem Nachdruck auf die anderen vier Fotos in meinem Pocket 110-Album bei flickr. Die Agfamatic macht meiner Golden Half als Immer-dabei-Kamera schwer Konkurrenz – sie ist etwas trashiger und wer einmal durchschaut muss auch abdrücken, aber die Kindheitserinnerungen sind irgendwie unbezahlbar.

Sucht Eure Pocketkameras wieder heraus, lasst euch bei Calumed (war sicher nur ein schwarzes Schaf!) nicht einreden, die Filme gäbe es nicht mehr und entwickeln kann die eh niemand, denn irgendwo in einem verwunschenen Wald steht ein Haus voller Elfen, die noch Abzüge machen können – lasst das Märchen weiterleben, denn so teuer ist es auch nicht und kultiger als eine Lomo ist die Ritsch-Ratsch sowieso! Zack! Klack!

Filme gibt es zum Beispiel in Hamburg bei Foto Köhler oder in Leipzig im Fotohaus Klinger. Ergänzungen gerne per Kommentar.

Harley Roar Reeperbahn

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Man hörte sie schon seit gestern – die lauten Motorräder, die anläßlich der Harley Days durch Hamburg donnerten. Heute also der Entschluss, zur Reeperbahn zu schlendern, wo die Hauptveranstaltung stattfinden sollte. Irgendwie wurde dieses Fest allerdings ein wenig auf Honda Monkey-Format (die kleinen Japaner sind super!) zusammengeschrumpft: Ein paar Bikes, T-Shirts, Dildos und asiatische Nudelpfanne gab es auf der ansonsten so geilen Meile. Nicht viel mehr! Enttäuschend!

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Aber wenigstens waren da auf dem Kiez noch einige Rocker unterwegs, was man beim besten Willen nicht von allen Harley-Besitzern sagen kann. Vier Maschinen knatterten bei uns vorbei als wir per pedes nach Stunden am Neuen Wall (Straße der Edel-Boutiquen und Inneneinrichter!) waren und just möbelte ein Bike auf den Bürgersteig – neureicher Fahrer und Sozius-Chick stiegen ab und gingen rein zu Gucci. Und ich war trotzdem mal Rocker!

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