Maneki Neko (招き猫) IX

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Ein Blick ins Archiv verriet mir, dass die letzte Stadion der Katzentour im Oktober des vergangenen Jahres dokumentiert worden ist – nun, wo der Katzenhalter wieder dann und wann Muße findet, mit dem Fahrrad durch Hamburg zu cruisen, nun soll es eine Fortsetzung geben.

Heute posiert die Katze an auf einem vielleicht nicht ganz so bekannten Denkmal. Während des Deutsch-Dänischen Krieges 1864 lieferten sich Dänen und Österreicher sowie Preußen vor der Insel Helgoland ein Seegefecht (Wikipedia), kurz darauf trat der Waffenstillstand in Kraft. Zum Andenken an die Toten Österreicher wurde in Altona nahe der Palmaille (Google Maps) ein Denkmal aufgestellt und gerade in diesen Wochen wieder etwas gereinigt. Altona, einst die zweitgrößte Stadt des dänische Herrschaftsbereichs, wurde nach zunächst gemeinsamer Verwaltung durch die Großmächte des Deutschen Bundes vom Gasteiner Konvent 1865  bis 1866 von den Habsburgern verwaltet und fiel erst später, nach Preußens Sieg bei Königgrätz, wie das gesamte Schleswig-Holstein an Preußen.

Nach so kriegerischem Anstrich halte ich BULLETPROOF von La Roux für ein angemessenes Stück.

Maneki Neko (招き猫) VIII

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Lange Zeit war die Katze offensichtlich untergetaucht, hatte es sich gemütlich gemacht, war in kleines Häuschen gezogen mit Kachelofen und ließ nichts von sich hören, doch nun war es wieder Zeit aufzubrechen. Dieses kleine Häuslein bot viele kleine Annehmlichkeiten, so natürlich auch einen Fernseher und wie es so passiert, flimmerte eines Tages eine Seifenoper über die Mattscheibe. “Das will ich nicht sehen!”, schrie die kleine Katze und war umso aufgebrachter, als sie erfuhr, dass sie den Mist auch moch über die Gebühren zahlte. “Sie halten ein TV-Gerät zum Empfang bereit”, erklärte ihr ein offensichtlicher Goldfisch-Freund bei der GEZ. Die Katze aber sagte: “KILL YOUR TELEVISION!” (Ned’s Atomic Dustbin) und zog weiter …

Maneki Neko (招き猫) VII

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Es wurde mal wieder Zeit, die kleine Katze in den MIttelpunkt der Aufmerksam zu rücken, sonst besteht auch die Gefahr, dass sie zu schmollen beginnt. Also: um so gewaltiger! Knallige Farben, japanisches Purikura vor einem japanischen Aufkleber im so beschaulichen Rothenburg ob der Tauber.

Als ob es einer Ausrede bedürfe … es ist ein schwungvolles Ska-Liedlein und natürlich aus Nihon: GOLLBETTY「小恋指〜コイユビ〜」. Kawaii!

Maneki Neko (招き猫) VI

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Auf großen Reisen könnte man als Winkekatze schon einmal mit der Obrigkeit in Konflikt geraten und – wie hier auf der Burg zu Würzburg hoch über dem Main – in Haft geraten. Unsere geliebte Maneki Neko hat sich aber ein kleines Späßchen gemacht und lukt durch eines der vergitterten Kellerfenster.

Mitgebracht hat sie ein kleines Liedlein, auf welches ich erst wieder durch das Portfolio meines lieben Freundes Stilpirat aufmerksam werden sollte – ich wusste seinerzeit, als ich das Video erstmals sah, wirklich nicht, was ich von Tagesschau-Sprecher Jens Riewa halten sollte. Ach, der Song: Shine – Popbitch.

Maneki Neko (招き猫) V

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Verstohlen blickt die Winkekatze zur Seite – ich hatte das ja schon immer angenommen. Diesmal führte sie die Reise an die Hamburger Binnenalster, im Hintergrund rote Dächer, eine Fontäne, eine Brücke und so Leute.

Sie hat in ihrer Plattenkiste herumgewühlt und fand irgendwo zwischen den Pogues, Jim Brannigan und Gaisen March The Cherry Coke$Bullet For Vapid Beer – natürlich ist das wieder etwas aus dem Untergrund Japans, aber zuletzt hatten wir mindestens zwei Stücke, die man sich auch auf NDR 2 wünschen könnte. Laaangweilig!

Maneki Neko (招き猫) IV

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Der chinesische Poltiker Deng Xiaoping sagte einst: “Ob weiße oder schwarze Katzen, fangen sie Mäuse, sind sie gute Katzen.” Die Maneki Neko winkt Geld, das man gemeinhin auch als “Mäuse” bezeichnet, und Erfolg heran, auch wenn sie dabei in der schnuckeligen Plastik-Variante recht grenzdebil aussieht, wie dieses Video versinnbildlicht.

Eigentlich geht es hier aber nicht um Katzenkritik – wau, wau! – es geht um Musik und da fällt die Wahl heute auf Echo Belly, denn ich habe beim Aufräumen meines HiFi-Schranks noch einige MiniDiscs gefunden, die haben sich übrigens auch nur in Japan so richtig durchgesetzt. Ach ja, der Song: Dark Therapy!

Maneki Neko (招き猫) III

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Gestern Abend mitteleuropäischer Zeit schwappte die Meldung vom Tod Michael Jacksons über Twitter auf meinen Bildschirm, der SPIEGEL berichtete als erstes deutsches Blatt vom Ableben des “King of Pop”. Es war eine fast Diana’eske Stimmung, dabei war ich – mit seiner Musik aufgewachsen – niemals ein Fan von Michael Jackson. Ich hörte ihn im Radio, weil es gerade lief, ich sah ihn auf MTV, weil der Clip gerade lief, ich hatte eine seiner Platten in der Hand, weil sie im Jugendzimmer jemand anderes herumlag. Eine persönliche Abschiedsrede kann ich auch in der musikalischten meiner Blog-Kategorien nicht halten – das wäre heuchlerisch. Einen lesenwerten Abschied hat jedoch silenttiffy in ihrem Blog niedergeschreiben.

Ich hörte irgendwie andere Musik und 1989 war es besonders Posion von Alice Cooper. Die wellige Schallplatte, die ich bei Karstadt gekauft hatte, schlingerte über den Plattenteller, der Tonarm verübte Schwerstarbeit und ich war Rocker.

Maneki Neko (招き猫) II

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Gerüchteweise müssen auch Glückskatzen auf Reisen Kaffee-Pausen einlegen und ich wurde Zeuge eines dieser seltenen und besonderen Momente – im Gazoline hat sich die Katze auf dem Edelstahltablett mit “Ladde”, Wasser und Keks zum Verweilen im Stile des Savoir-vivre niedergelassen. Eine schnelle Hand des Fotografen, der auch gerne Photograph sein würde, bannte diesen Moment auf den Chip – Ende der Filmrollen-Romantik.

Zum Heißgetränk gereicht heute: That Thing You Do! von den Shakalabbits.

Maneki Neko (招き猫) I

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Der Auftakt der Fotoreihe 招き猫 bildet eine Aufnahme des katzischen Reisenden am Altonaer Bahnhof. Die Maneki Neko hat es sich gemütlich gemacht auf dem BROOKS-Sattel meines Drahtesels und winkt freundlich. Unterdessen erklärt wikipedia: Maneki Neko haben die rechte oder linke Pfote (manchmal auch beide) zum Heranwinken angehoben. Hebt die Katze ihre rechte Pfote, so soll sie Wohlstand bringen. Hebt sie dagegen die linke Pfote, dann verspricht man sich davon mehr Besucher. Je höher die Pfote angehoben ist, desto größer soll auch die Wirkung sein.

Dazu gehört natürlich ein wenig Musik: Where is my Mind? von den Pixies.

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