Canon G11 – fette Ausstattung immer dabei

Vor einiger Zeit zeigte mir ein Kollege seine “Immer-dabei”-Digitalkamera Nikon COOLPIX P6000 und mir wurde schon recht warm ums Herz, denn eine derartige High-End-Kompakte fehlte mir doch noch in meiner Sammlung, wie ich mir auszureden versuchte, ist doch die Panasonic Lumix DMC-FZ2 meine treue Begleiterin.

Nun bringt Canon mit der PowerShot G11 ein neues Modell in eben dieser Klasse auf den Markt. Während das Vorgängermodell G10 noch über 14,7 Millionen Pixel verfügte, verfügt der Sensor der G11 noch über 10 Millionen Pixel mit dem doppelten Rauschreduzierungssystem – DIGIC 4, dazu gibt es ein 28mm Weitwinkel mit 5fachem optischen Zoom. Besonders interessant für den ambitionierten Fotografen ist gewiss der Umstand, dass man bei dieser vergleichsweise kompakten Kamera komplett auf die manuelle Einstellungen zurückgreifen kann und so auch Aufnahmen fernab vom sterilen Digitalkamera-Einerlei zustande bekommen kann. Für mich persönlich auch begrüßenswert das Vorhandensein eines Suchers – wer dennoch zwischen sich und Kamera auf den armlangen Sicherheitsabstand bestehen möchte: es steht ein dreh- und schwenkbares 7,11 cm (2,8 Zoll) LC-Display zur Verfügung. Die Kamera ist ab Oktober 2009 zum empfohlenen Preis von 589 Euro im Fachhandel erhältlich. Zum Vergleich: die im Januar auf den Markt gekommene Nikon Coolpix P6000 Digitalkamera (13 Megapixel, 4-fach opt. Zoom) wird aktuell zu 359,99 Euro feilgeboten.

Pizza unter’m Gleis

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Wie eigentlich immer war auch heute meine Panasonic Lumix DMC-FZ2 mein Begleiter auf dem Weg zur Arbeit und heute sollte das Licht einmal ganz besonders angenehm sein, denn schon am Nachmittag war Feierabend und an der Sternbrücke sollte vielleicht das eine oder andere Foto entstehen, da sie ja mittelfristig saniert werden soll und dann einiges den Bauarbeiten zum Opfer fallen sollte.

Nur … Meine 2 GB-Karte sollte auch nach meinem Aufbruch noch im Lesegerät am heimischen Mac hängen und so war ich auf die 8 Megabyte (sic!) große Karte angewiesen, die ich mehr aus Spaß in meiner Geldbörse mit mit führte. Das mag in Zeiten, in welchen man mit Digitalkameras auch mal einige Gigabyte pro Tag vollrotzt, schwierig sein und es mutete in der Tat abenteuerlich an, wenn sogar eine AgfaBox mit 6×9 cm großen Negativen ein Bild mehr zur Verfügung hat. Mit der Tagesausbeute von einem – meiner Meinung nach – sehr gelungenen Bild kann man unterdessen mehr als zufrieden sein – da verzichtet man auch gerne auf die Gewohnheit im Quadrat.

Film Noir oder: Verschlusszeitensuche

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Meine alte Panasonic Lumix DMC-FZ2 ist derzeit meine ständige Begleiterin und auch auf dem Weg von und zur Arbeit. Tagsüber verrichtet sie ihre Aufgaben auch recht ordentlich, die Leica-Optik ist nicht die schlechteste Wahl beim alten Chip, doch des Nachts – so klagte ich – will sie nicht so recht. Während ich ohne Lektüre der Bedienungsanleitung keine Möglichkeit gefunden habe, an der Belichtungszeit zu drehen, hieß es drücken und hoffen.

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Ich verließ mich also auf meine ruhige Hand, meine vielgerühmte ruhige Hand, von mir viel gerühmte ruhige Hand und drückte ab. Bei meiner Nikon D40, an der man einstellen kann, da bringt es was, bei der Lumix augenscheinlich nicht, es sei denn, ich ignoriere beim Nacht-Portrait-Programm die Aufforderung, den Blitz zu nutzen und halte 8 Sekunden still. Da bleibe ich erstmal beim film noir style, der – im Computer gepusht – Darstellungsdefizite nicht kaschiert, sondern zur Absicht macht.

Hin- und Rückreise (mit Roadmovie)

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Selbst auf dem Arbeitsweg scheint dieser sonniger Tage kaum eine andere Idee als die ans Fotografieren aufzukommen, also wurde mein schon lange belauertes Motiv, nämlich obiges, erneut angefahren und diesmal war es nicht nur das einsame Fähnlich, dass im Wind sich treiben ließ – nein! Diesmal war auch Kundschaft da und sie drängelte sich schon. Aufgenommen mit einer Panasonic Lumix DMC-FZ2 (2 Mio. Pixel), im Computer auf Analogfilm (3200) getrimmt.

Der Rückweg sollte nicht unkommentiert bleiben, also habe ich die oben genannte Kamera auf den Film-Modus geschaltet und sie beim Radfahren in die Gegend gehalten: es wurde ein Skateboarder überholt und ein Feuerwehrwagen verfolgt und ein Wahrzeichen der Stadt eingefangen. Verrückt!

Einfarbige Wespen

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Ich war eigentlich nur auf dem Weg, einen Kollegen abzuholen, damit wir zusammen zur Arbeit fahren können. Neben dem ganzen Naschkram, den ich während der Arbeit habe futtern wollen, passte noch meine Panasonic Lumix DMC-FZ2 in die Tasche – nachdem ich ihr in x Versuchen die alte SD-Karte mit dem labilen Schreibschutzschieber habe einführen (pfui!) können.

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Seitdem ich durch den regelmäßigen Besuch in der Espresso Bar “Catze&Commander” in Sachen Vespa sensibilisiert wurde und den Spott über meinen nunmehr zum Verkauf stehenden schwarzen Aprilia Mojito 50 Custom-Scooter ertragen habe, habe ich die Formen der alten Wespen durchaus zu schätzen gelernt und wie der Zufall es wollte, traf ich auf eben jenem Wege auf derer zwei. So einfach ist das – nur noch etwas Colorkeying mit PSE und Radiergummi. Prego!

Draußen vor der Türe

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“Die Sendung wird dem Empfänger voraussichtlich heute zugestellt” – die Sendungsverfolgung der DHL will sich nicht festlegen, aber es bleibt Grund zur Hoffnung: ich erwarte neben neuer Fototasche auch noch das trashige Plastik-Lensbaby. Zu dieser Stunde fährt mein altbekannter Paktebote mit seinem nunmehr blaßgelben Transporter durch die Straßen Ottensens und liefert aus. Bei uns schlägt er empirischen Studien nach erst gegen Nachmittag auf – das heißt, dass ich im Heimkontor noch die Ruhe zu bewahren habe bis er kommt. Dann ist aber sofort Feierabend!

Meiers grau-weiße Trutzburg

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“Ich will Meier heißen, wenn auch nur ein feindliches Flugzeug über Deutschland erscheint.” – Das soll Hermann Göring zu Beginn des Zweiten Weltkriegs gesagt haben. Zwar liegt hierzu keine genaue Quelle vor (Zitat unter Vorbehalt), aber beispielsweise in London kann man jenes Zitat an einen britischen Bomber gepinselt bestaunen.

Was Herr Meier damals nicht wahrhaben wollte, war wenige Jahre später Realität und so kam man nicht umhin, einige Schutzbauten zu errichten, so auch in Hamburg, das mit einer besonders großen Bunkerdichte aufwartet, wie Malte Thießen von der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in einem Aufsatz erläutert. Mit selbst sind sie schon so vertraut, empfinde sie so sehr ins Stadtbild gehörend, dass sie eigentlich nicht mehr auffallen – auf dem Weg zur Arbeit ist mir dann doch einer aufgefallen und den habe ich mit meiner alten Panasonic Lumix DMC-FZ2 abgelichtet, als das Licht gut aussah -  violà!

Sprayed Serienmörder

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Ganz vergnügt saß ich während der sommerlichen Regenpause vor dem Catze & Commander im Hohenesch (Hamburg-Ottensen) und schaut quer über die Straße. In der Abbestraße steht an eine Hauswand gesprüht “Don Honka”. Was mocht das bedeuten? – Ein Blick in die Lokalgeschichte verriet es: Fritz Honka hatte zwischen Dezember 1970 und Januar 1975 vier Prostituierte bestialisch umgebracht und wurde nur per Zufall überführt, als es in seiner Dachgeschoss-Wohnung in der Zeißstraße 74 brannte. Die ganze Geschichte hat die Hamburger Morgenpost in aller Gräßlichkeit anlässlich Honkas Todes 1998 nachgezeichnet. Ein Don war er nie gewesen.

Kaffeehauskultur in da Hood

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Unumwunden räume ich ein, dass ich das “Catze & Commander” schon ein-, zweimal erwähnt habe, aber irgendwie ist dieser Blog nach meinem perfektionistisch betriebenen Crash ja fast gänzlich neu und unberührt. Auch gebe ich zu, dass die Espresso-Bar kein Kaffeehaus in einem Wienerischen Sinne ist, auch wenn hier dann und wann Hawelka’sche Gestalten hineinkommen, sich als Künstler aufführen …

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Am Sonnabend also schwenkte ich mit der besten aller Hälften ein, hatte eine alte Lumix-Digital-Knipse mit in die Tasche für anstehende Einkäufe gestopft und fühlte mich genötigt, im Laden einige Fotos zu machen. Zur Rede gestellt, was das denn nun wieder solle, beschloss ich entschlossen, einige in meinen Blog zu tun. “Keine Gesichter!”

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