Parking

Parking by Stephan Spiegelberg (kagamiyama) on 500px.com

Das Ergebnis nächtlicher Schrauberei an einem Foto, welches ich vor etwa einem Jahr am hafenbahnhof.com in Neumühlen aufgenommen hatte, wo sich meines Wissens immer wieder sonntags Freunde und Freundinnen amerikanischer Klassiker treffen. Mir war gerade danach, das Bild nochmals zu bearbeiten und darum habe ich es gemacht. Einfach so. – Das klingt doch verrückt.

Schantalle geblitzdingst

Don't blitz Schantalle

Horizonterweiterung gelingt manchmal auch in geschlossenen Räumen, wenn es die richtigen Räume sind. Ich fuhr also mit meinem 48er Metz Systemblitz, der faltbaren GamiLight-Softbox und viel Elan zu Paddy in sein Studio (Fotokurse in Hamburg) und ließ mich einweisen in die ersten Schritte des Entfesselten Blitzen, da ich mittlerweile eine kleine Ausrüstung zusammen hatte und fortan nicht zögern wollte, sie auch zu benutzen.

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Wir baten die charmant schweigsame Schantalle also vor einen schwarzen Hintergrund, stellten die Kamera auf eine Verschlusszeit von 1/200 und tasteten uns an die Blende heran, ab der es ohne Blitz nur noch dunkel war – herausgefunden und dann mit Blitz abgedrückt. Die Intensität des Lichts variierte ich dann mutig am Blitz oder per Blende. Die Ergebnisse ermutigen mich, es weiter zu probieren.

Camporn Studios

Kodak Brownie Starflex

All jene, die einen christlichen Buchladen mit einem Studio für freizügige Körperertüchtigung auf Honorarbasis im Hinterzimmer erwartet haben, sind zu enttäuschen, denn es geht mal wieder nur um Kameras und die schöde Knipserei. Es ergab sich also für diesen Montag, dass ich mit Sack, Pack, Stativ und Franzbrötchen bei Paddy von neunzehn72.de in seinem Studio aufschlug, weil ich mich mal ein wenig mit der Objektfotografie befassen wollten, außerdem musste ich noch ein, zwei Bilder für ebay machen … – die hier gezeigten Kameras stehen allerdings nicht zum Verkauf!

Konica Auto S3

Wir verrückten Fotofreunde schoben also drei Tische zusammen, rollten Papier von der Wand, stellten rechts einen weißen “Reflektor” aus Styropor auf, von links oben kam eine Softbox und auch hinter der Kamera stand eine, wie auf diesem Bild zu erahnen ist. Die Bilder wurden mit der Sony Alpha 850 und dem 24-70 Zeiss aufgenommen. In Lightroom die Temperatur etwas runtergeregelt, die Sättigung behandelt, außerdem Wiederherstellung, Aufhelllicht und Schwarz hochgerissen. Wer mir nun nach genauer Betrachtung des Objektivs der Konica was vom Staub und Sand erzählen möchte – tut es, aber es ist mir nicht neu.

Geschützdonner

Charlotta

“Mit Kanonen auf Spatzen …” oder in diesem Fall “ein Spatz mit Kanone” – wie man es dreht und wendet, wie wenig die Überschrift scheinbar mit dem Gezeigten in Verbindung zu bringen ist, so wenig ist die einleitende Konstruktion eine Groteske. Grotesk ist vielleicht die Verwendung von sehr großen und schweren Objektiven an der Sony NEX-3 und auch wenn es dem geschätzten zoomyboy schlaflose Nächte beschert – ich schraub’s dran!

Hamburg Bridge Panama

Mit dem für die Sony Alpha Vollformaten gedachten 24-70mm von Carl Zeiss hatte ich schon ein bisschen herumprobiert und hatte es für einen schnellen abendlichen Hafenschwenk auch vorgesehen, zumal ja vom kleinen Stativ geschossen werden sollte, doch das lichtstarke Teleobjektiv von Sigma hatte ich anfangs nicht auf der Rechnung, aber was passt, das passt und kann benutzt werden, wie hier zu sehen. Obiges Bild ist also mit dem Sigma Tele, die zweite Aufnahme mit ist dem Zeiss aufgenommen und im dritten Bild zeigt die NEX-3 mit dem 18-55mm Kit, dass sie bei 3200 ‘ne echte ISO-Sau ist.

Rückseite 3200

Fotografenvergrämer

Geister an der Tür

Das Dockland-Bürogebäude bei Neumühlen habe nicht nur ich schon einige Mal abgelichtet, es dürfte sich in den Alben sehr vieler Hamburger Fotofreunde und Besucher der weltbesten Stadt (ja, ja!) befinden, doch da der geschätzte zoomyboy den weiten Weg aus Österreich an die Waterkant gemacht hatte, dachte ich mir, dass man ihm dieses Gebäude zeigen musste. Bei Dunkelheit war es auch viel spannender als am Tage – als er das erste Mal da war.

Ich hatte für den kleinen Fotoschwenk die handliche Sony NEX-3 eingepackt und das nicht ganz so handliche 24-70mm Vario-Sonnar von Carl Zeiss drangesteckt, brachte mich mit dem Stativ am Heck des Dockland in Position und ärgerte mich zuerst, dass die Fotografenvergrämer einer privaten Sicherheitsfirma scheinbar blöd im Bild herumstanden. Ein Geistesblitz, ein kurzer Groll über die offenbar neuen Absperrketten und – schwupps! – rückte das Paar im Tor in den Mittelpunkt der Betrachtung. Nehmt das!

Neue Scherben für die NEX

sony.co.jp

Die kleine Sony NEX-3KBhat sich seit ihrem Erwerb im vergangenen Herbst fest etabliert in meinen genutzten TOP 5 an Kameras, als stete Begleitung, wenn die Sigma mal daheim bleiben soll, als Reisekamera, aber auch auf dem Nodal Ninja oder bei Innenraumaufnahmen aus der freien Hand, weil sie auch im hohen ISO-Bereich wirklich gut ist. Was mir bislang fehlte, waren wirklich begeisternde Linsen. Das 18-55 mm, das der Kamera beilag, ist soweit in Ordnung, doch adaptierte ich ein scharfes 3.5/35mm Takumar oder versuche mich seit einigen Tagen mit dem 2.8/24-70 Vario Sonnar von Zeiss. Darüber wird aber noch später in einem eigenen Beitrag zu berichten sein.

Für eine so kompakte Kamera ist gerade die letzte Lösung schon etwas grotesk, aber qualitativ wirklich sexy. Das 24-70 ist auch meine einzige Linse, die über den recht teuren Sony-Adapter auf A-Mount mit Autofocus funktioniert. Soll die NEX der langsamen Sigma DP1s (heute ein Exemplar NEU für 295,00 Euro im amazon Marketplace)aber etwas mehr voraus haben, muss sich gleichermaßen schnell, wie überzeugend sein. Da ließen mich die letzten Meldungen aus dem Hause Sony verzückt aufhorchen. Während man gestern erklärt hatte, dass man Dritthersteller kostenlos die Konfigurationen für den E-Mount überlassen wollte, werden heute auf der japanischen Seite von Sony bereits einige sehr interessante Linsen in Aussicht gestellt. Darunter ein 24mm von Carl Zeiss. Über die Lichtstärke kann man nur spekulieren, aber 2.8 oder gar 1.8 zu erwarten, dürfte nicht viel zu gierig sein.

Etwas mehr Informationen gab es indes schon über photorumors zu NEX-Linsen aus dem Hause Sigma. Dort wurde schon ein Prototyp einer 2.8/30mm vorgestellt – was auf KB umgerechnet 45mm entsprechen würde. Man darf gespannt sein, was noch vorgestellt wird, zumal unter anderem auch Tamron und weitere Objektivhersteller interessiert seien, wie Sony schreibt und ich würde mir eher einen Tick mehr Weitwinkel wünschen.

Sony NEX 3 – Henkel am Glas

Glas am Henkel

Nach zwei Posts zur kleinen Sony NEX 3 hatte ich einen dritten dazu in Aussicht gestellt und er soll tatsächlich bald folgen, zumal ich in den letzten Wochen und Monaten etwas mehr Gelegenheit hatte, die Kompakte auszutesten. Ein Teil der Betrachtung wird die Adaption von Sony- und Minolta-Objektiven sein. Testweise konnte ich den Adapter schon einige Minuten mit dem Vario-Sonnar 2.8/24-70mm ausprobieren, aber das reicht noch nicht zum Urteil. Unten nun ein nachgereichter Schnellschuss bei Blende 2.8 und ISO 800.

Turm in der Brandung

Ein anderes Einsatzgebiet der letzten Wochen war der Einsatz am Nodal Ninja bei der Aufnahme von Panoramen, auch 360ern in geschlossenen Räumen. Das Spiel mit dem Cokin-Graufilter soll ein weiterer Punkt auf der kleinen Testagenda sein.

Dinge fotografieren mit dem Stilpiraten

Ob's passt

Es war sehr früh am Morgen, also früher stehe ich vielleicht nur auf, wenn ich mit einem Flugzeug in den Urlaub fliege, also an diesem sehr frühen Morgen stand der freundliche Hobbyfotograf Luther vor meiner Tür, um mich auf dem Weg zum Stilpiraten aka Heidefotografen abzuholen. Ich drückte ihm noch schnell einen Kaffee in die Hand, rafft meine Sony Alpha 850 mit dem 24-70 Zeiss zusammen und schon ging es los in die schöne Nordheide. Es war sehr früh.

Sitzeinstellung

Der hochgeschätzte Stilpirat aka Heidefotograf hatte uns als “Fotoassis” angeheuert, brauchte er zur Fotografie von Dingen, von großen Dingen, die stets draußen anzutreffen waren, Leute für Aufbau und Licht. Die Arbeit ging uns nicht zuletzt dank hervoragenden “Caterings” durch des Fotografen Gattin leicht von der Hand. Es schien dann und wann jedoch etwas schwieriger die “Models” Eddie und Philip bei Laune zu halten – diese kleinen Vorschulracker sollten helfen, diese Dinge angemessen in Szene zu setzen.

Ich hatte nebenbei sogar noch ein wenig Zeit, meine Alpha aus der Tasche zu holen und immer wieder gegenzuschießen, um einige Eindrücke von der Arbeit und dem Nebenher einzufangen. Einige Bilder möchte ich heute hier zeigen. Da ich ja bislang nicht soviel mit inszinierten Aufnahmen zu tun hatte – abgesehen vom ersten Shooting mit der Lieben Minou – war es wieder mal ein sehr interessanter Einblick in die Arbeit eines Profis, wenngleich die Dinge mich weniger fasziniert haben als wohl den Besitzer des ersten von uns abgelichteten Dings. Dinge gibt’s!

Müdes Schmollen Türöffner

Partnertausch in Minoltanien

Knackscharfe 850

Ich hatte mir die Minolta 9000 ja einige Wochen nach der Sony Alpha 850 zugelegt und eigentlich schien sie kaum mehr als eine gute Spielerei neben der fetten Sony, doch eine freudige Koexistenz, eine gegenseitig mehr als bereichernde Koextistenz bahnte sich an. Wenige Tage nach dem Kauf – ein abgelaufener Fuji Velvia Diafilm war noch in der 9000er eingelegt – wollte ich einmal das knackige Sony 2.8/24-70 mm ZA SSM Carl Zeiss Vario-Sonnar an der analogen Kamera austesten, benutzte ich doch zum Beispiel das Minolta AF 1.7/50mm schon lange an den digitalen SLRs.

Wenngleich das Licht im heimischen Wohnzimmer an einem etwas späteren Abend nicht ideal, der Film eine große Unbekannte war und der Autofokus in dieser Zeiss/Minolta-Kombination nicht will, was aufgrund der großzügig dimensionierten Schärfe am Objektiv und der Schnittbild-Mattscheibe in der Minolta kein Problem war, konnte das neu zusammengestellt Duo doch schon sehr schnell beweisen, dass Partnertausch durchaus Zukunft haben kann – aber nur mit den Besten der Besten! Schließlich muss man sich ja treu bleiben.

Sony Alpha 850 – der erste Eindruck

My FATest Baby

Nun habe ich die Sony Alpha 850 Vollformat-Digitalkamera schon einige Wochen in meinem Besitz und die ersten Stimmen werden laut, dass ich nun darzulegen hätte, wie mir diese Kamera nun gefällt. Nein, es waren übrigens keine Stimmen aus dem Kameraschrank, wie noch vor dem Wochenende, sie kamen von weiter südlich.

Durch den Besitz einer Minolta AF 5000 und der Konica Minolta Dynax 7D hatte sich bereits einiges angesammelt, darunter das schöne 1.7/50mm-Objektiv und somit war die Entscheidung, wer Nachfolger der Dynax 7 werden sollte, recht schnell getroffen. Ich wollte also den großen Schritt auf die 24 Megapixel wagen, zumal die 850er für unter 1800 Euro zu bekommen ist, was sie wohl zur günstigsten Vollformat macht. Anfangs war auch noch die Nikon D700 im Rennen, doch schon bald war sie abgeschlagen – nicht nur der Umstand, dass ich sehr vieles hätte neu kaufen müssen, was ich für Minolta schon hatte, stach sie aus, auch die Tatsache, dass das Sony 2.8/24-70 mm ZA SSM Carl Zeiss Vario-Sonnar sofort lieferbar war, half.

Nun wurden die kleine Nikon D40 inklusive allen Zubehörs verkauft, einige eBay-Auktionen und so weiter füllten die Kasse und schon bald kamen zwei Pakete an: die Alpha 850 selbst und eine Woche zuvor schon das Zeiss-Objektiv, dass als “Immer-drauf-wenn-ich-nicht-das-Fuffziger-nutze” vorgesehen ist. Das feine Ensemble wiegt zusammen etwa 3 Kilogramm und vermittelt einen nahezu unerschütterlichen Eindruck von Solidität, wobei ich das Gewicht auch auf längeren Fototouren nicht als störend empfand. Der Einstieg in die Kamera ist mir durch die Kenntnis der Dynax sehr leicht gefallen. Die Bedieneinheiten sind überschaubar, doch die nötigsten Knöpfe und Regler sind schnell erreichbar.

Ebenfalls puristisch ist die Ausstattung um das Fotografieren an sich herum. Wer filmen möchte oder Live-View sucht, der ist mit dieser Alpha schlecht beraten. Wie bei ihrer große Schwester Alpha 900 und anders als bei kleineren DSLR-Modellen aus dem Hause Sony sind diese Funktionen nicht vorgesehen und als Fotograf vermisse ich sie auch nicht. Als einziges Zugeständnis habe ich mir bislang eine neue Mattscheibe mit Gitternetzlinie von Sony besorgt und eingebaut.

Mein erstes Fazit fällt durchaus und erwartet positiv aus. Die Kamera bietet mir alle Funktionen, die ich zum Fotografieren benötige, der Markt an gebrauchten und sehr guten Minolta-Objektiven ist groß, entgegen anderslautender Behauptungen gibt es viel Zubehör, auch die Adaption von M42-Objektiven klappt – ohne Ausgleichslinse! – zu meiner Zufriedenheit und es ist keine Canon. Bis zum nächsten Zwischenfazit: gut Licht, Digga!

Mein A850-Album auf flickr

Produktseite bei Sony Deutschland

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