Die Adaption des Alten – Ein Debattenbeitrag zur Daseinsberechtigung digitaler Vollformatsystemkameras

Die SEO-Abteilung, so hätte ich eine, würde ob des Titels dieses Debattenbeitrags die Hände vor dem Gesicht zusammenschlagen. Um genau das zu illustrieren, würde ich bei Giphy.com den Suchbegriff “Facepalm” eingeben und vielleicht bei Star Trek-Kapitän Jean Luc Picard landen. Jetzt habe ich keine SEO-Abteilung und so vermisse ich bei WordPress zwar die Möglichkeit, einen Untertitel zu setzen, aber manchmal kosten Entscheidungen auf den ersten Blick halt ein wenig.

Am Tage

“DOM – the day before” – das war vor Jahren ein auch von mir durchaus regelmäßig mitgelaufener Fotowalk über den Hamburger Dom, zumeist am Vorabend der Eröffnung. Die Schausteller waren mittelmäßig angestrengt von diesen “Fotovögeln”, aber wir hatten viel Freude, waren oftmals im Vorwege oder im Anschluss noch etwas Essen und haben ein Bier getrunken. Mit den Jahren hat sich die eigene Biographie dann auch weiter entwickelt und so war ich heute mit der Familie in Sternschanze und Karo-Viertel unterwegs und dann mussten wer nochmal flanieren. Spoiler: Ich war es nicht!

Objektive für Sony FE – eine Übersicht

Es ist nun rund neun Jahre her, dass ich ohne Not eingestiegen bin ins E-Mount von Sony. Bei Foto Gregor unweit der Binnenalster hielt ich die brandneue Sony NEX-3 in Händen und fand sie ganz ausgezeichnet. Es gab nur drei Objektive, von denen mir das 18-55 mm reichte und so kaufte ich meine erste spiegellose Systemkamera. Ergänzend beschaffte ich noch einen Novoflex-Adapter, um mein M42-Altglas zu adaptieren.

Ricoh GR III – Endlich!

Vor rund sechs Jahren kam ich zu meiner Ricoh GR I, der ersten digitalen Version dieses Klassikers mit einem APS-C-Sensor und war damals schon ganz angetan, wie ich in meiner Betrachtung hatte durchscheinen lassen. Die folgende GR II, die nur etwas mehr Konnektivität bot, hatte ich mir gar nicht angeschaut, weil mir der Fortschritt zu überschaubar erschien.

Sinn 856 S

Bei uns zu Hause lag immer der “Aerokurier” herum – neben der “Yacht”. Mein Vater war vielseitig interessiert und weckte somit auch das Technik-Interesse bei seinen Söhnen. Nachdem ich aber während einer dreiwöchigen Umsegelung um Seeland auf einer Jeanneau durchgehend die Fische gefüttert hatte, schied eine maritime Karriere aus. Maritime Uhr und Barometer in Messing habe ich mir als “Hamburger Jung” natürlich dennoch in den Flur gehängt.

Warum die Bessa III die beste Mittelformatkamera ist

Vor rund zwei Jahren schon hätte ich meine Voigtländer Bessa III einem breiteren Publikum vorstellen können, denn damals hatte die “PhotoKlassik” ihre Leserschaft nach ihrer Lieblingskamera gefragt und ich schickte einen Link zu meiner ersten Betrachtung der Kamera. Gerne hätte man sie damit vorgestellt, nur leider hatte ich den Text dazu auf Schreibmaschine geschrieben und gescannt und am Ende hatte niemand Lust, die Zeilen nochmals abzutippen. So was das.

Da wären wir also wieder

Zwei, drei Posts pro Woche – das war einst die kernige Schlagzahl dieses Blogs, dann ging es sowas wie abwärts auf einen Post im Quartal, mitunter bemüht. Eigentlich hätte ich längst den Daumen senken müssen, brachte es aber nicht übers Herz.

Die Domke F-5XB ist ziemlich klein

Durch den steten Wechsel der Fotoausrüstung hat man eigentlich nie die richtige Fototasche zur Hand und so kommt es, dass der/die Fotografiebegeisterte natürlich nicht mit einer Tasche auskommen kann (sic!). Wenngleich ich mich selbst als einigermaßen zurückhaltend empfinde, habe ich doch drei Taschen und einen Daypack-Rucksack. Die neuste Errungenschaft ist die Domke F-5XB (Affiliate) für das sehr kleine Besteck rund um die Hasselblad 503 CW.

Die Verflossene

Tosend rauschen die Niagara Falls herunter, an Bord eines Ausflugschiffes geht es auf der “Maid of the Mist”-Tour immer näher heran an die Urgewalten, wir tragen blaue Kunststoffponchos hoffen, dass wir diesen Trip überstehen – ohne gänzlich durchnässt zu werden. Es sollte gelingen, wie auch einige Fotos.

Bellamy Hunt – Auf Kamera-Jagd in Japan

Vor nunmehr gut sieben Jahren habe ich ein Interview geführt mit Bellamy Hunt, einem Engländer, der einst eher zufällig nach Tokyo gekommen war und zunächst bei einer japanischen Firma Anstellung fand, die in der Fotografie-Branche tätig ist.

Als ich mit ihm erstmals sprach, hatte er sich gerade als “Japan Camera Hunter” selbstständig gemacht und sich dem Handel mit gebrauchten analogen Kameras verschrieben. Der Markt in Japan für diese ist ziemlich groß, außerdem ist es hier möglich, außergewöhnlich gut erhaltene Geräte zu erwerben.

Wenngleich er stets eine Auswahl an Kameras vorrätig hält, bleibt er doch Jäger nach den Wunschkameras seiner Kunden. Im Idealfall weiß der Kunde schon ziemlich genau, was er sucht und Bellamy Hunt nutzt seine Netzwerke und seine Kenntnis des Marktes, um genau das zu finden, was der Kunde begehrt.